Am 12.07.2019 um 14:58 schrieb Schneider, Susanne:

Sehr geehrte Frau Becker,

vielen Dank für Ihre Nachricht an die Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder, in der Sie mir Informationen bezüglich der Probleme afghanischer Schutzsuchender, die die Ausstellung einer Tazkira beim afghanischen Generalkonsulat beantragen wollen, geben. 

Das Generalkonsulat hat auf Anfrage gegenüber der Zentralstelle für Rückführungsfragen Rheinland-Pfalz (ZRF)  bestätigt, dass die Systemumstellung in Afghanistan beendet ist und Anträge auf Ausstellung einer Tazkira wieder im Generalkonsulat Bonn entgegengenommen werden. Ich gehe davon aus, dass sich die von Ihnen geschilderte Problematik damit erledigt hat.

Ihnen meinen ausdrücklichen Dank für Ihren Einsatz für Geflüchtete. Bei Rückfragen können Sie Sich gerne jederzeit bei mir melden.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Susanne Schneider

Persönliche Referentin der Staatssekretärin

MINISTERIUM FÜR FAMILIE, FRAUEN, JUGEND, 

INTEGRATION UND VERBRAUCHERSCHUTZ

Siehe auch 

Nun kam die Meldung aus dem BMI (Bundesministerium des Inneren) , dass die Anerkennungspraxis vorerst nicht geändert wird. Flüchtlinge aus Syrien müssen also vorerst nicht befürchten, dass das Bamf ihre Asylanträge anders bewertet als bisher.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/asylpolitik-horst-seehofer-syrer-fluechtlinge-anerkennung

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Wenn das Asylverfahren negativ entschieden wurde, kommt trotzdem ein Aufenthalt in Deutschland in Betracht. Zum Beispiel über eine Ausbildungsduldung. Wie das funktioniert und wie man überhaupt eine Ausbildung in Deutschland findet? – Das erklärt der Flüchtlingsrat Thüringen in seinen Videos auf Deutsch, Arabisch/ العربية, Dari/دری, Französisch, Tigrinya/ትግርኛ, Serbokroatisch/hrvatski.

https://fluechtlingshelfer.info/start/detail-start/mehrsprachiges-youtube-tutorial-zur-ausbildungsduldung/

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail der Verbandsgemeinde zum Thema Wohnungen für Asylbewerber.(Mail vom 18.10.2018) Die Mail veröffentliche ich am Ende des Beitrages. Dies bedeutet das Asylbewerbern in der VG Bodenheim nicht länger die Anmietung eigener Wohnungen gestattet wird.

Hier ein Auszug der Mail:

Die VG wird keine Anträge auf Auszug aus den VG-Unterkünften mehr entgegennehmen. Bereits bestehende Mietverhältnisse für nicht Anerkannte werden davon nicht berührt.
Grundlage für diese Entscheidung ist §60, AsylG (Auflagen), https://dejure.org/gesetze/AsylG/60.html:

(1) Ein Ausländer, der nicht oder nicht mehr verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, und dessen Lebensunterhalt nicht gesichert ist (§ 2 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes), wird verpflichtet, an dem in der Verteilentscheidung nach § 50 Absatz 4 genannten Ort seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen (Wohnsitzauflage). Findet eine länderübergreifende Verteilung gemäß § 51 statt, dann ergeht die Wohnsitzauflage im Hinblick auf den sich danach ergebenden Aufenthaltsort. Der Ausländer kann den in der Wohnsitzauflage genannten Ort ohne Erlaubnis vorübergehend verlassen.

(2) Ein Ausländer, der nicht oder nicht mehr verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, und dessen Lebensunterhalt nicht gesichert ist (§ 2 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes), kann verpflichtet werden,
1. in einer bestimmten Gemeinde, in einer bestimmten Wohnung oder Unterkunft zu wohnen,
2.in eine bestimmte Gemeinde, Wohnung oder Unterkunft umzuziehen oder
3.in dem Bezirk einer anderen Ausländerbehörde desselben Landes seinen gewöhnlichen Aufenthalt und Wohnung oder Unterkunft zu nehmen.
Eine Anhörung des Ausländers ist erforderlich in den Fällen des Satzes 1 Nummer 2, wenn er sich länger als sechs Monate in der Gemeinde, Wohnung oder Unterkunft aufgehalten hat. Die Anhörung gilt als erfolgt, wenn der Ausländer oder sein anwaltlicher Vertreter Gelegenheit hatte, sich innerhalb von zwei Wochen zu der vorgesehenen Unterbringung zu äußern. Eine Anhörung unterbleibt, wenn ihr ein zwingendes öffentliches Interesse entgegensteht.

(3) Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 1 ist die nach § 50 zuständige Landesbehörde. Die Wohnsitzauflage soll mit der Zuweisungsentscheidung nach § 50 verbunden werden. Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 2 ist die nach § 51 Absatz 2 Satz 2 zuständige Landesbehörde. Die Wohnsitzauflage soll mit der Verteilungsentscheidung nach § 51 Absatz 2 Satz 2 verbunden werden. Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 2 ist die Ausländerbehörde, in deren Bezirk die Gemeinde oder die zu beziehende Wohnung oder Unterkunft liegt.

Für Rückfragen zu dieser Regelung steht der Fachbereichsleiter Herr Kehr zur Verfügung.“

Liebe Leute mit subsidiärem Schutz,

اعزائي اصحاب الحماية الفرعية

wir haben in den letzten Wochen viele Informationen über die Visumverfahren von Familienangehörigen von subsidiär geschützte Flüchtlingen gesammelt. Diese Informationen möchten wir hier mit euch teilen – und ein paar Tipps geben.
Unsere Informationen sind zur Situation in Beirut, Erbil, Amman und Istanbul. Über die Situation an anderen Botschaften haben wir keine Informationen.

لقد جمعنا الكثير من المعلومات في الاسابيع الماضية حول لم الشمل لأسر اللاجئين الحاصلين على الحماية الثانوية , ونود مشاركة هذه المعلومات معكم واعطائكم بعض المعلومات
هذه المعلومات متعلقة بالحالة في السفارات الالمانية في بيروت , عمان , اربيل و اسطنبول اما بخصوص بقية السفارات فليس لدينا معلومات للاسف

http://familienlebenfueralle.net/2018/08/informationen-zum-familiennachzug-fuer-menschen-mit-subsidiaerem-schutz/ 

IOM Warnung 2

IOM Warnung 4

IOM Warnung 3

Die Ausländerbehörde hat nachstehende Warnung seitens der IOM Deutschland (Internationale Organisation für Migration) erhalten und bittet mich, sie Ihnen weiterzuleiten:

„Die Internationale Organisation für Migration (IOM) möchte darauf aufmerksam machen, dass Betrüger die offizielle Telefonnummer der IOM in Deutschland missbraucht haben, um betrügerische Anrufe zu tätigen. In diesen drohen die Betrüger mit Abschiebung und verlangen unter anderem die Überweisung von Geldbeträgen.

Wir weisen darauf hin, dass die Anrufe nicht von IOM stammen und in keiner Weise mit Aktivitäten der IOM in Verbindung stehen.

Eine solche Verwendung der IOM Telefonnummer und des Namens von IOM ist nicht autorisiert und ist illegal. IOM nimmt diese Angelegenheit sehr ernst und wird strafrechtliche Maßnahmen gegen solche betrügerischen Praktiken ergreifen.

Wir raten Ihnen dringend vorsichtig bezüglich dieser oder ähnlichen betrügerischen Anrufen oder E-Mails zu sein, die den Namen von IOM missbrauchen. Jegliche Weiterreichung von persönlichen Informationen oder Geld an diejenigen, die solche betrügerischen Anrufe tätigen, kann zu Identitätsdiebstahl, finanziellen Verlusten und anderen Schäden führen. IOM haftet nicht für jegliche Ansprüche, die sich aus betrügerischen Praktiken ergeben, einschließlich, aber nicht beschränkt, auf Ansprüche aus Diebstahl, Verlust oder Beschädigung.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie einen verdächtigen Anruf oder eine E-Mail erhalten haben, leiten Sie diese Information bitte an iom-germany@iom.int  oder an abuse@iom.int weiter.“

 

Mit freundlichen Grüßen

IOM Deutschland – Internationale Organisation für Migration – Berlin – Deutschland / Nürnberg – Deutschlan

+49 911 43 000

www.iom.int

Für VOR dem 17.03.2016, also VOR Aussetzung des Familiennachzuges, mit subsidiärem Schutz Anerkannte ergibt sich aus dem Familiennachzugsneuregelungsgesetz eine neue letzte Frist wenn bisher durch die Familienangehörigen noch KEIN Visumantrag bei einer deutschen Auslandsvertretung gestellt wurde:

Informationen in Dari, Arabisch und Kurmanci findet man hier: 

Mitte März hat die Deutsche Botschaft Beirut mitgeteilt, dass alle Terminanfragen für den regulären Familiennachzug (NICHT sonstige Familienangehörige) zu anerkannten Flüchtlingen abgearbeitet sind. Alle Antragsteller, die bisher noch keinen Termin erhalten haben, werden gebeten, die alten Terminanfragen zu stornieren und einen neuen Termin zu buchen. Die Wartezeit auf den neuen Termin zur Vorsprache ist nun gering, da momentan weniger neue Terminanfragen gestellt werden als Kapazität vorhanden ist. Die Wartezeit auf den neuen Termin zur Vorsprache ist nun gering, da momentan weniger neue Terminanfragen gestellt werden als Kapazität vorhanden ist. Die Terminvergabe für alle Personen, die bisher noch keinen Termin erhalten haben, erfolgt seit dem 15.03.2018 nicht mehr über IOM, sondern wieder direkt über das Terminvergabesystem der deutschen Botschaft Beirut:
https://service2.diplo.de/rktermin/extern/choose_realmList.do?request_locale=de&locationCode=beir

Übrigens hat Ende letzten Monats ein neues FAP-Büro in Amman, Jordanien eröffnet. Dort werden syrische und irakische Flüchtlinge unterstützt den Familiennachzug nach Deutschland zu organisieren. Unter info.fap.jd@iom.int kann auf Arabisch, Deutsch und Englisch Kontakt aufgenommen werden. Es ist auch möglich ohne Termin vorbei zu kommen – Adresse: Abdulla bin Jubaos Street, Builduing No. 7, Tla´Al Ali, Amman

Informationen für Flüchtlinge und deren Helfer in 19 Sprachen

https://fluechtlingshilfe-dahlem.jimdo.com 

Diese Seite soll dazu beitrage die vielfältigen Angebote für Flüchtlingen und deren Helfer zu bündeln und die Zugänglichkeit zu vereinfachen.

Über das Linkarchiv in der jeweiligen Herkunftssprache gelangen sie direkt zur passenden Sprachversion des jeweiligen Anbieters.

So können sich Flüchtlinge eigenständig über unser Land, das Leben hier und unsere Kultur informieren. Ebenso gibt es Links zum Thema Asyl, Arbeit, Spracherwerb,…