Nun kam die Meldung aus dem BMI (Bundesministerium des Inneren) , dass die Anerkennungspraxis vorerst nicht geändert wird. Flüchtlinge aus Syrien müssen also vorerst nicht befürchten, dass das Bamf ihre Asylanträge anders bewertet als bisher.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/asylpolitik-horst-seehofer-syrer-fluechtlinge-anerkennung

Auf dem Weg zu Beschäftigung kommt das vielen bekannt vor: Nach aufwendig gestalteten Bewerbungen folgt wochenlanger Stillstand und dann eine standardisierte Absage. Ein persönlicher Kontakt oder gar ein Gespräch bleiben aus. Am Donnerstag, 23. Mai, bietet die Arbeitsmarkt-und Ausbildungsplatzbörse des Jobcenters Mainz- Bingen die Gelegenheit, berufliche Chancen direkt zu ergreifen und mit potentiellen Arbeitgebern persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Börse ist kostenlos und offen für alle Interessierten.

Bürgerinnen und Bürger, die auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind, haben die Chance, einen der vielen potentiellen Arbeitgeber aus der Region näher kennenzulernen und sich diesem direkt vorzustellen. Informationen zu Ausbildungsplätzen und Jobinhalten geben knapp 30 Unternehmen. Von A wie Altenpflege bis hin zu Z wie Zimmerer ist für viele Berufsgruppen etwas Interessantes dabei. Insbesondere Unternehmen aus den Branchen Bau, Handel, Pflege, Logistik, Gastronomie und Handwerk freuen sich auf den persönlichen Austausch. Neben Ausbildungsplätzen und Arbeitsstellen können auch Praktika vereinbart werden. Wer sich einfach nur über Perspektiven oder Inhalte informieren möchte, ist hier ebenfalls richtig. Unterstützt werden die Unternehmen durch die Industrie- und Handelskammer Rheinhessen, die Handwerkskammer Rheinhessen und die KAUSA Servicestelle für Ausbildungen in Rheinland-Pfalz. Die Arbeitsmarkt-und Ausbildungsplatzbörse wird veranstaltet vom Arbeitgeberbüro des Jobcenters Mainz-Bingen sowie vom Büro für Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung.

Von 9 bis 13 Uhr ist die Börse in den Räumlichkeiten des Jobcenters, Konrad- Adenauer- Straße 3 in 55128 Ingelheim geöffnet.

Die Liste der sich vorstellenden Unternehmen

Gemeinsam mit der Friedrich- Ebert- Stiftung lädt Kulturbuntes Bodenheim ein zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion. Der im Sommer 2017 von dem jungen afghanischen Regisseur M. M. Zafari gedrehte und von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Kabul produzierte Dokumentarfilm „Return to Afghanistan“ begleitet sieben Geflüchtete, die in ihr von Konflikten und Gewalt geprägtes Heimat-land zurückkehren – einige freiwillig, andere wurden abgeschoben.

In der Hoffnung auf Sicherheit und ein besseres Leben hatten sie ihr Land verlassen, um nie wiederzukehren. Auf welche Realität treffen sie nun bei ihrer Rückkehr, welche Pläne und Ziele verfolgen sie?

Die Auseinandersetzung um die Rückführung von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer wird in unserer Gesellschaft ebenso wie in der Politik intensiv und kontrovers geführt und rückt neben den Fragen nach Integration und Fluchtursachen zunehmend in den Mittelpunkt.

Diese und weitere Fragen wollen wir im Anschluss mit der rechtspolitischen Referentin B. Bartolucci (PRO ASYL), Frau Juchems (FES Mainz) sowie A. Peuchert- von Dreusche (Kulturbuntes Bodenheim) diskutieren und laden Sie hierzu herzlich ein.

Mittwoch, 22. Mai 2019, ab 18:30 Uhr im Bürgerhaus Bodenheim, Am Dollesplatz 3, 55294 Bodenheim, der Eintritt ist frei.

Auszubildende gesucht! – „Lehrstellenbörse“ am 04. Mai 2019, 10 Uhr bis 14 Uhr im Berufsbildungszentrums 2 (BBZ 2) der Handwerkskammer Rheinhessen

Auf der bereits achten jährlichen „Lehrstellenbörse“ der Handwerkskammer Rheinhessen und der Agentur für Arbeit Mainz, am 04. Mai 2019 von 10 bis 14 Uhr im Berufsbildungszentrum 2 der Handwerkskammer Rheinhessen, Robert-Koch-Straße 7, in 55129 Mainz, haben interessierte Bewerber/innen die Gelegenheit, in kurzer Zeit Ausbildungsbetriebe aus verschiedensten Gewerken kennenzulernen, interessante Gespräche mit Azubis oder Betriebsinhaber/innen zu führen und einen Blick in die Lehrwerkstätten zu werfen.

Wer einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz sucht, sollte die Bewerbungsunterlagen direkt mitbringen. Der „Bewerbungs-Check“ vor Ort verleiht den letzten Schliff.

Mit der Veranstaltung bietet die Handwerkskammer Rheinhessen eine Plattform für Jugendliche, um den ersten Schritt auf der Karriereleiter in einem handwerklichen Beruf zu tun. „Junge Menschen kommen dabei in persönlichen Kontakt mit Berufen, die vorher nicht auf ihrer Wunschliste standen oder ihnen unbekannt waren“, erklärt Anja Obermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen.

Der Aktionstag lädt zur Berufsorientierung ein und bietet reichlich Gelegenheiten zu Gesprächen mit Ausbilder/innen, Personalverantwortlichen und Kontaktpersonen aus Unternehmensverbänden. Auch die „Praxis“ kann vor Ort in den Werkstätten des BBZ 2 erprobt werden.

Weiter Suche nach Ausbildungsplätzen hier….

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Wenn das Asylverfahren negativ entschieden wurde, kommt trotzdem ein Aufenthalt in Deutschland in Betracht. Zum Beispiel über eine Ausbildungsduldung. Wie das funktioniert und wie man überhaupt eine Ausbildung in Deutschland findet? – Das erklärt der Flüchtlingsrat Thüringen in seinen Videos auf Deutsch, Arabisch/ العربية, Dari/دری, Französisch, Tigrinya/ትግርኛ, Serbokroatisch/hrvatski.

https://fluechtlingshelfer.info/start/detail-start/mehrsprachiges-youtube-tutorial-zur-ausbildungsduldung/

Arbeitssicherheit ist ein wichtiges Thema, bei dem die Sprachbarriere oftmals besonders im Wege stehen kann. Deshalb bringt das NETZWERK für verschiedene Branchen Flyer heraus, in denen die wichtigsten Gefahrenzeichen in 5 verschiedenen Sprachen erklärt werden: Deutsch, Englisch, Farsi, Tigrinya und Arabisch.

https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/newsslider-startseite/gefahrenzeichen-flyer-in-fuenf-sprachen/

In unser Land Geflüchtete, deren rechtlicher Status noch ungeklärt ist, haben keinen Zugang zu berufsorientierenden Maßnahmen. Diese jungen Menschen mochte die IB Südwest mit ihrem „Check-In“ frühestmöglich erreichen und sie für den deutschen Arbeitsmarkt sensibilisieren. Dafür wird ihnen eine Tagesstruktur geschaffen und gemeinsam mit den Sozialarbeitern bzw. freien Mitarbeitern eine berufliche

Perspektive erarbeitet. Damit eine effektive Zusammenarbeit entstehen kann, werden sowohl Einzel- als auch Gruppengespräche zur Vertrauensförderung angeboten. Des Weiteren werden die Teilnehmer an der Schwelle zum Berufsstart unterstützt, indem sie bei Behördengängen und Wohnungsbesichtigungen begleitet werden.

Standort der Maßnahme:

Bahnhofplatz 2
55276 Oppenheim
Mo-Do von 13.00-17.00 Uhr Fr. von 13.00-16 Uhr

Am 15. August 2019 startet an der Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken, die 5. Ingenieurwissenschaftliche abschlussorientierte Qualifizierung (IAQ)

Zielgruppe sind

  • Personen mit und ohne Migrationshintergrund,
  • Personen im Asylverfahren oder
  • anerkannte Flüchtlinge

mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz, einem im Ausland erworbenen MINT-Hochschulabschluss (Mathematik | Informatik| Naturwissenschaft | Technik) und Deutschkenntnissen auf gutem B1-Niveau.

Ziel der zwölfmonatigen Fortbildung ist es, die Chancen der Teilnehmenden auf einen qualifikationsadäquaten Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen. Neben einer sehr individuellen ingenieurwissenschaftlichen Anpassungsqualifizierung werden den Teilnehmenden fachsprachliche, interkulturelle und arbeitsmarktrelevante Kompetenzen vermittelt.

Alle Informationen und Unterlagen zur Bewerbung sind auf der Projekt-Webseite 
www.pro-mst-iaq.de abgelegt. Bewerbungsschluss ist der 30. Mai 2019.

Die Qualifizierung ist ein Teilprojekt des IQ Landesnetzwerkes Rheinland-Pfalz und wird im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) finanziert. Für Teilnehmende entstehen keine Kosten. Der Lebensunterhalt wird weiterhin durch den jeweiligen Leistungsträger gesichert.

Bitte informieren Sie geeignete Personen bzw. Kolleginnen und Kollegen zu diesem Qualifizierungsangebot.

Die Ingenieurwissenschaftliche Qualifizierung ist ein Angebot des „Integrations- und Qualifizierungszentrums für MINT-Berufe“ in Rheinland-Pfalz (IQ-Z-MINT), das im Aus- und Weiterbildungsnetzwerk pro-mst an der Hochschule Kaiserslautern angesiedelt ist.

Neben der Ingenieurwissenschaftlichen Qualifizierung startet ab Frühjahr 2019 ein neues Angebot, das sich nicht nur an akademische sondern auch nichtakademische MINT – Fachkräfte richtet, also auch an Technikerinnen und Techniker oder Handwerkerinnen und Handwerker. In Kürze informieren wir Sie auch über dieses Angebot der „Qualifizierungsbegleitung“.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Regina Vögel (Telefon: 0631/3724-5407, E-Mail: regina.voegel@hs-kl.de).

By Womse – Own workOriginal text: selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46252389

Er bezieht sich auf Termine bei der Ausländerbehörde im Rahmen des Asylbewerberleistungs-gesetzes (AsylbLG). Sie finden den Leitfaden im Anhang.

Bitte beachten Sie: Eine Übernahme der Fahrtkosten kommt nur dann in Betracht, wenn die Ausländerbehörde schriftlich das persönliche Erscheinen angeordnet hat.

In diesem Fall ist die Vorgehensweise wie folgt: 

1.       Der/die Geflüchtete kommt zum entsprechenden Termin in die Ausländerbehörde. Die Fahrtkosten müssen vorgelegt werden. 

2.       Dort erklärt er/sie, dass er/sie die Fahrtkosten gerne erstattet haben möchte.

3.       Die KollegInnen verweisen ihn/sie an den Fachbereich Asyl und Integration.

4.       Direkt im Anschluss geht der/die Geflüchtete in den 2. Stock. Hier helfen die KollegInnen Ankner, Hanselmann, Endel, Milde oder Bouy bei der Antragstellung bzw. prüfen die Voraussetzungen.