Sie kennen Menschen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten oder Unsicherheiten beim Schreiben und Rechnen haben?

Dann geben Sie ihnen einen wertvollen Tipp! Das vhs-Lernportal ist das kostenfreie digitale Lernangebot des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. (DVV) für Deutsch als Zweitsprache, für Alphabetisierung und Grundbildung.

Lernende wählen zunächst einen Kurs im vhs-Lernportal aus und registrieren sich eigenständig direkt im Kurs. Anschließend werden sie automatisch durch eine DVV-Tutorin oder einen DVV-Tutor betreut. Schauen Sie rein!

Erneute Mitteilung der steuerlichen Identifikationsnummer (IdNr)

Die IdNr. erhalten Sie per Post an Ihre aktuelle Meldeanschrift. Jeder sollte sie bereits erhalten haben. Das Schreiben kommt meist kurz nach der Ankunft in Nackenheim. Wer es also in seinen Unterlagen suchen will sollte sich das Muster am Ende des Beitrages ansehen.

Die Bearbeitungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Die Bearbeitungsdauer kann sich bei Fällen mit Rückfragen verlängern und bis zu zehn Wochen betragen.

Eine Mitteilung der IdNr. per E-Mail oder Telefon ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Falls das Schreiben nicht mehr in den Unterlagen ist, kann es erneut angefordert werden. Die Anforderung erfolgt über: https://www.bzst.de/DE/Privatpersonen/SteuerlicheIdentifikationsnummer/Mitteilung_IdNr/mitteilung_IdNr_node.html

Muster:

die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. bietet Vorträge zu verschiedenen Themen online an – sogenannte Webinare. Unsere Webinare sind kostenfrei.

Um an unseren Webinaren teilnehmen zu können, benötigen Sie ein Gerät mit Internetzugang. Sie sollten mit einer aktuellen Version von Google Chrome oder Mozilla Firefox ins Internet gehen. Mit anderen Browsern ist die Teilnahme an unseren Webinaren zur Zeit nur eingeschränkt möglich.

Ein Mikrofon benötigen Sie nicht, aber eine gute Tonausgabemöglichkeit. Ihre Lautsprecher am Computer sollten also funktionieren oder Sie benutzen Kopfhörer – und können somit ungestört am Webinar teilnehmen. Aufgrund des benötigten Datenvolumens empfiehlt die Verbraucherzentrale eine Teilnahme aus dem WLAN-Netz. Eine Übersicht aller Webinare, Links zu den Anmeldungen und weitere Infos gibt es unter: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/webinare-der-verbraucherzentrale-37713.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Informationen und Termine zu den Webinaren bei der Zielgruppe Neuzugewanderte bekanntgeben, so dass bei ausreichenden Sprachkenntnissen eine Teilnahme erfolgen kann.

Termine und Themen:

Thema: Richtig versichert: Berufsstarter

Datum: 14. August 2019

Uhrzeit: 18:00 bis 19:00 Uhr

Kostenlose Anmeldung und Teilnahme unter: https://www.edudip-next.com/de/webinar/richtig-versichert-berufseinsteiger/30422

Inhalt: Welche Versicherungen brauche ich, wenn ich ins Berufsleben starte? Welche Risiken sollte ich unbedingt absichern? Auf welche Versicherungen kann ich verzichten? Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert zu diesem Thema in einem Webinar. Die Referentin erläutert, welcher Versicherungsschutz in dieser Lebenslage besonders wichtig ist und gibt Tipps, wie Sie an einen guten und preisgünstigen Versicherungsschutz kommen. 

Thema: Neuerungen im Online-Shopping und – Banking

Datum: 19. September 2019

Uhrzeit: 18:30 bis 19:00 Uhr

Kostenlose Anmeldung und Teilnahme unterhttps://www.edudip-next.com/de/webinar/psd2-arbeitstitel/30428

Inhalt: Sicherheit – das ist das wichtigste Anliegen von Verbraucherinnen und Verbrauchern, wenn es um Bezahlen und Banking im Netz geht. Die Zweite Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive – PSD2) bringt hier ab dem 19. September 2019 wichtige Verbesserungen. Aber es stellen sich auch viele Fragen: Welche Verfahren sind wirklich sicher? Wer haftet bei Missbrauch? Benötigen Verbraucherinnen und Verbraucher zwingend ein Smartphone? Welche Alternativen gibt es?

Arbeitssicherheit ist ein wichtiges Thema, bei dem die Sprachbarriere oftmals besonders im Wege stehen kann. Deshalb bringt das NETZWERK für verschiedene Branchen Flyer heraus, in denen die wichtigsten Gefahrenzeichen in 5 verschiedenen Sprachen erklärt werden: Deutsch, Englisch, Farsi, Tigrinya und Arabisch.

https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/newsslider-startseite/gefahrenzeichen-flyer-in-fuenf-sprachen/

By Womse – Own workOriginal text: selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46252389

Er bezieht sich auf Termine bei der Ausländerbehörde im Rahmen des Asylbewerberleistungs-gesetzes (AsylbLG). Sie finden den Leitfaden im Anhang.

Bitte beachten Sie: Eine Übernahme der Fahrtkosten kommt nur dann in Betracht, wenn die Ausländerbehörde schriftlich das persönliche Erscheinen angeordnet hat.

In diesem Fall ist die Vorgehensweise wie folgt: 

1.       Der/die Geflüchtete kommt zum entsprechenden Termin in die Ausländerbehörde. Die Fahrtkosten müssen vorgelegt werden. 

2.       Dort erklärt er/sie, dass er/sie die Fahrtkosten gerne erstattet haben möchte.

3.       Die KollegInnen verweisen ihn/sie an den Fachbereich Asyl und Integration.

4.       Direkt im Anschluss geht der/die Geflüchtete in den 2. Stock. Hier helfen die KollegInnen Ankner, Hanselmann, Endel, Milde oder Bouy bei der Antragstellung bzw. prüfen die Voraussetzungen.

Vereinfachte Steuererklärung: in 10 Min Geld zurück!

Die vereinfachte Einkommensteuererklärung ist für Arbeitnehmer gedacht, die lediglich Arbeitslohn (einschließlich Versorgungsbezüge) und ggf. bestimmte Lohnersatzleistungen (z. B. Elterngeld, Arbeitslosengeld, Mutterschaftsgeld) in Deutschland bezogen haben und nur die in der vereinfachten  Einkommensteuererklärung bezeichneten WerbungskostenSonderausgabenaußergewöhnlichen Belastungen und Steuerermäßigungen haben. Ist ein Arbeitnehmer verheiratet, darf die vereinfachte Steuererklärung nur eingereicht werden, wenn die Zusammenveranlagung beantragt wird.

Wo bekommt man das Formular zur vereinfachten Steuererklärung?

Entweder über Internet https://www.steuern.de/vereinfachte-steuererklaerung.html
oder natürlich in der Sprechstunde im Rathaus.

Seit Herbst 2018 ergänzt die kostenlose Orientierungs- und Lern-App „NAVI-D – Deutsch für den Alltag“ das Angebot von „Lernen – Lehren – Helfen“. Durch die Offline-Fähigkeit steht NAVI-D unabhängig von Datenvolumen und WLAN jederzeit zur Verfügung. Die Übungen können also zwischendurch zu jeder Zeit und auch ohne Betreuung bearbeitet werden, egal ob unterwegs, im Wartezimmer oder zu Hause.

NAVI-D bietet:

  • 10 umfangreiche Kapitel mit relevanten Themen zum Zurechtkommen in Deutschland
  • Schnell zugängliche Informationen für die Orientierung im Alltag (Navi-Komponente)
  • Wortschatz-Übersichten mit Audioaufnahmen
  • Umfangreiches Bildmaterial
  • Dialoge zum Anhören und Mitlesen
  • Grammatikanimationen
  • Abwechslungsreiche und motivierende Übungen mit sofortigem Feedback (Kurs-Komponente)

https://www.lernen-lehren-helfen.daf.uni-muenchen.de/navid1/index.html

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail der Verbandsgemeinde zum Thema Wohnungen für Asylbewerber.(Mail vom 18.10.2018) Die Mail veröffentliche ich am Ende des Beitrages. Dies bedeutet das Asylbewerbern in der VG Bodenheim nicht länger die Anmietung eigener Wohnungen gestattet wird.

Hier ein Auszug der Mail:

Die VG wird keine Anträge auf Auszug aus den VG-Unterkünften mehr entgegennehmen. Bereits bestehende Mietverhältnisse für nicht Anerkannte werden davon nicht berührt.
Grundlage für diese Entscheidung ist §60, AsylG (Auflagen), https://dejure.org/gesetze/AsylG/60.html:

(1) Ein Ausländer, der nicht oder nicht mehr verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, und dessen Lebensunterhalt nicht gesichert ist (§ 2 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes), wird verpflichtet, an dem in der Verteilentscheidung nach § 50 Absatz 4 genannten Ort seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen (Wohnsitzauflage). Findet eine länderübergreifende Verteilung gemäß § 51 statt, dann ergeht die Wohnsitzauflage im Hinblick auf den sich danach ergebenden Aufenthaltsort. Der Ausländer kann den in der Wohnsitzauflage genannten Ort ohne Erlaubnis vorübergehend verlassen.

(2) Ein Ausländer, der nicht oder nicht mehr verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, und dessen Lebensunterhalt nicht gesichert ist (§ 2 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes), kann verpflichtet werden,
1. in einer bestimmten Gemeinde, in einer bestimmten Wohnung oder Unterkunft zu wohnen,
2.in eine bestimmte Gemeinde, Wohnung oder Unterkunft umzuziehen oder
3.in dem Bezirk einer anderen Ausländerbehörde desselben Landes seinen gewöhnlichen Aufenthalt und Wohnung oder Unterkunft zu nehmen.
Eine Anhörung des Ausländers ist erforderlich in den Fällen des Satzes 1 Nummer 2, wenn er sich länger als sechs Monate in der Gemeinde, Wohnung oder Unterkunft aufgehalten hat. Die Anhörung gilt als erfolgt, wenn der Ausländer oder sein anwaltlicher Vertreter Gelegenheit hatte, sich innerhalb von zwei Wochen zu der vorgesehenen Unterbringung zu äußern. Eine Anhörung unterbleibt, wenn ihr ein zwingendes öffentliches Interesse entgegensteht.

(3) Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 1 ist die nach § 50 zuständige Landesbehörde. Die Wohnsitzauflage soll mit der Zuweisungsentscheidung nach § 50 verbunden werden. Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 2 ist die nach § 51 Absatz 2 Satz 2 zuständige Landesbehörde. Die Wohnsitzauflage soll mit der Verteilungsentscheidung nach § 51 Absatz 2 Satz 2 verbunden werden. Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 2 ist die Ausländerbehörde, in deren Bezirk die Gemeinde oder die zu beziehende Wohnung oder Unterkunft liegt.

Für Rückfragen zu dieser Regelung steht der Fachbereichsleiter Herr Kehr zur Verfügung.“