Die UN Netz News sammeln jeden Monat aktuelle Informationen aus dem Internet und werden als Protokollanhang veröffentlicht. Diese Seite stellt alle bisher veröffentlichen Links zusammen.

Coronavirus – NetzNews

Nachbarschaftspaten 2005

Integrationslotsen 2005

  • Besondere Rechte im Asylverfahren
    • Besondere Rechte im Asylverfahren – Informationen für Schutzsuchende mit besonderen Bedürfnissen
  • Zustellung von Asylbescheiden teilweise ausgesetzt
    • Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat in einem Schreiben an die Bundesrechtsanwaltskammer erläutert, wie vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Zustellung von Asylentscheidungen in den nächsten Wochen ablaufen soll. Demnach werden ablehnende Bescheide bis zum 4. Mai 2020 nur an anwaltlich vertretene Asylsuchende zugestellt.
  • Ergänzende BMI-Verfahrenshinweise an Ausländerbehörden wegen Corona-Virus-Sondersituation
    • Personen mit Aufenthaltstitel zum Zweck der Berufsausbildung und des Schulbesuchs soll ermöglicht werden, Prüfungen zu einem späteren Zeitpunkt abzulegen, gegebenenfalls auch noch nach Ablauf des Titels. Dies gilt auch bei der Ausbildungsduldung.
  • Hilfe für Helfer – Empfehlungen digitaler Lernangebote
    • In der aktuellen Corona-Krise bekommt der digitale Wandel noch einmal einen kräftigen Schub. Ohne das Internet, Video- und Telefon-Konferenzen ist das Home Office kaum vorstellbar. Der Informationsbedarf ist hoch, das merken wir deutlich! Deshalb haben wir verschiedene Lern- und Qualifizierungsangebote zusammengestellt, die helfen, die aktuellen Herausforderungen zu meistern.
  • WEBZEUGKOFFER #GLEICHIMNETZ
    • Die Online-Welt bietet unheimlich viele Möglichkeiten, unsere Öffentlichkeits- oder auch Zusammenarbeit einfacher, schöner und spielerischer zu gestalten. Auf diesen Seiten können Sie sich inspirieren lassen! In unserem prall gefüllten Webzeugkoffer finden sich Anleitungen, Empfehlungen und Tipps zu Social Media-Kanälen und diversen Tools zur Zusammenarbeit. Stöbern Sie einfach mal 
  • Aufhebung der Wohnsitzregelung in Gewaltschutzfällen:
    • Hinreichend dargelegte und nachgewiesene Gewaltschutzfälle sind Härtefälle i.S.d. § 12a Abs. 5 S. 1 Nr. 2 Bst. c AufenthG und daher immer ein Aufhebungsgrund.
  • Corona: Ausgesetzte Dublin-Überstellungen verlängern lt. BAMF Fristen. Wie vorgehen?
    • Bekanntermaßen hat das BAMF Dublin-Überstellungen ja vorerst ausgesetzt, weil zum Großteil weder Reiseverbindungen aus Deutschland bestehen noch die anderen Länder überhaupt Menschen im Rahmen der Überstellung aufnehmen. Diese Entscheidung ist demnach einerseits sinnvoll und zu begrüßen, andererseits eher der Notlage geschuldet, denn der Überzeugung des BAMF
    • Im gleichen Zuge hat das BAMF den Verwaltungsgerichten mitgeteilt, dass diese Zeit der Nicht-Überstellung bei den Fristen, die bei Ablauf zu einem Selbsteintritt führen, nicht angerechnet würde, sondern die Fristen unterbrochen wären. 
    • Dies ist offenkundig so nicht richtig. Vielmehr kommt es schon auf die konkrete Fallkonstellation an. Konkret betroffen sind vom Vorgehen des BAMF ohnehin nur Fälle, bei denen das Klageverfahren gegen den Dublin-Bescheid anhängig ist. 
  • Vereinfachte Beantragung von Hartz IV Leistungen
    • Die Bundesagentur für Arbeit rechnet im Zuge der Corona-Krise mit rund 1,2 Millionen neuen Hartz 4 Anträgen. Damit eine schnelle Bearbeitung gewährleistet ist, sollen die Anträge stark vereinfacht werden. 
  • Jobcenter Mainz Bingen informiert – Coronakrise
    • 1.       Persönliche Beratung ist aktuell nur per Telefon möglich. In begründeten Ausnahmefällen ist eine Terminvereinbarung weiterhin möglich (z.B. Barscheck für Menschen, die kein Konto haben).
    • 2.       Als technische Hilfsmöglichkeiten steht aktuell nur das Telefon zur Verfügung.
    • 3.       Anträge können postalisch, per Fax und per Mail übermittelt werden. Soweit die Anträge von den betroffenen Personen selbst unterschrieben sind, bedarf es hierbei keiner weiteren Vollmacht. Die gängigsten Antragsformulare sind auf der Homepage hinterlegt, ansonsten können Anträge auch formlos gestellt werden.
  • Weiterbewilligung von Hartz IV-Leistungen vereinfacht
    • Die Corona-Krise macht es möglich: Auf einmal werden bürokratische Hürden fallen gelassen. Denn um Hartz IV zu beantragen, benötigte es bisher einen hohen Aufwand. Unzählige Formulare mussten ausgefüllt und viele Papiere eingereicht werden. Wer glaubte, das würde ausreichen, der täuschte sich. Immer und immer wieder wurden neue Unterlagen angefordert. Der Weg zum Hartz IV Anspruch war also abschreckend und steinig. Das alles fällt laut einer aktuellen Weisung der Bundesagentur für Arbeit nun weg.

Arbeit und Ausbildung 2005

Deutschlehrer

  • Corona School: Nicht nur die Schulen, sondern auch die meisten Universitäten sind momentan geschlossen. Um Eltern und Schüler/innen während der Corona-Krise zu entlasten und für eine sichere wie zuverlässige Lernatmosphäre zu sorgen, vermittelt die Corona School den Kontakt zwischen Schüler/innen und Studierenden für eine virtuelle Lernbetreuung. Mehr Infos hier

Moderatoren

Sonstiges

Sonntagnacht hat die Koalition beschlossen im Rahmen einer europäischen „Koalition der Willigen“ einen „angemessenen Anteil“ geflüchteter Minderjährige aus Griechenland aufzunehmen.

März 2020

Nachbarschaftspaten 2003

Integrationslotsen 2003

  •  FACHKRÄFTE-EINWANDERUNG – Was ändert sich mit dem neuen Gesetz?
    • Mit dem Fachkräfte-Einwanderungsgesetz will sich Deutschland stärker für Arbeitskräfte aus Drittstaaten öffnen. Wird das gelingen? In einem Infopapier stellt der MEDIENDIENST die wichtigsten Zahlen und Fakten zum neuen Gesetz vor.
  • Sozialgericht (SG Frankfurt): AsylbLG-Bedarfsstufe 1 statt 2 in Gemeinschaftsunterkünften
    • Ein weiteres Sozialgericht (SG Frankfurt, Beschluss vom 14. Januar 2020; S 30 AY 26/19 ER) hat die sozialrechtliche Zwangsheirat im AsylbLG und die juristische Beschwörung einer philosophisch-metaphysischen  „Schicksalsgemeinschaft“ alleinstehender Leistungsberechtigter in Gemeinschaftsunterkünften als vermutlich verfassungswidrig eingeschätzt. Es hat daher im Eilverfahren vorläufig die Zahlung von Leistungen nach Regelbedarfsstufe 1 statt 2 angeordnet. Es geht im konkreten Fall um eine äthiopische Staatsangehörige mit Aufenthaltsgestattung in einer Gemeinschaftsunterkunft, die Leistungen nach § 2 AsylbLG erhält.
    • Das Sozialgericht Frankfurt hält die Einstufung alleinstehender Personen in Regelbedarfsstufe 2 für nicht verfassungskonform, da die bloße „Annahme“ und „Erwartung“ der Gesetzgeberin, Alleinstehende würden wie Paarhaushalte Einsparungen durch ein vermutetes gemeinsames Wirtschaften erzielen, nicht plausibel seien. Eine solche „Vermutung“ von Einspareffekten aufgrund der Konstruktion einer „Schicksalsgemeinschaft“ durch die Gesetzgeberin halte den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts an eine realitätsgerechte Bestimmung von Bedarfen des menschenwürdigen Existenzminimums nicht stand: 
    •  „Denn es sprechen gewichtige Gründe dafür, dass die zum 1. September 2019 in Kraft getretene Vorschrift des § 2 Abs. 1 S. 4 Nr. 1 AsylbLG nicht verfassungskonform ist bzw. einer verfassungsrechtlichen Überprüfung nicht standhalten wird. Insoweit ist einerseits zu befürchten, dass infolge der geringeren Leistungshöhe nach Regelbedarfsstufe 2 das durch das Grundrecht in Art. 1 Abs. 1 GG geschützte soziokulturelle/menschenwürdige Existenzminimum der Antragstellerin, welches diese auch in ihrer Eigenschaft als Asylbewerberin einschließt, nicht gedeckt ist. Andererseits liegt eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes nach Art. 3 Abs. 1 GG nahe, weil gewichtige Gründe dafürsprechen, dass die Bedarfslage der Bewohner von Sammelunterkünften bzw. Gemeinschaftsunterkünften i.S.v. § 53 Abs. 1 AsylG mit derjenigen von Lebenspartnern oder Partnern in eheähnlichen Lebensgemeinschaften nicht vergleichbar ist und somit ungleiche Sachverhalte vom Gesetzgeber in § 2 Abs. 1 S. 4 Nr. 1 AsylbLG gleichbehandelt werden.“ 
    • In ähnlicher Weise haben bisher positiv entschieden: SG Landshut, Beschluss v. 28.01.2020 – S 11 AY 3/20 ER; SG Landshut, Beschluss v. 23.01.2020 – S 11 AY 79/19 ER; SG Freiburg, Beschluss v. 20.01.2020 – S 5 AY 5235/19 ER; SG Hannover, Beschluss v. 20.12.2019 – S 53 AY 107/19 ER; SG Freiburg, 03.12.2019 – S 9 AY 4605/19 ER. Negative Entscheidungen sind mir nicht bekannt, sie existieren möglicherweise auch nicht. Insofern der Hinweis an alle alleinstehenden Betroffenen in Gemeinschaftsunterkünften: Widerspruch gegen die Einstufung in Bedarfsstufe 2 einlegen und Eilantrag beim Sozialgericht stellen.
  • Familien können Kinderzuschlag nun auch digital beantragen
    • Familien mit geringerem Einkommen können den Kinderzuschlag nun auch digital beantragen. Bereits seit Mitte Januar können Eltern unter www.kinderzuschlag.de mit wenigen Schritten ermitteln, ob die grundlegenden Voraussetzungen für den KiZ erfüllt werden.

Arbeit und Ausbildung 2003

Deutschlehrer

  • Neue Lerneinheit „Arbeitssuche“ veröffentlicht!
    • Wir haben die neue Lerneinheit „Arbeitssuche“ frisch für Sie veröffentlicht. Die Suche nach einem Job ist stets ein individueller Prozess: Spielerisch und mit vielen Sprechanlässen bietet die Lerneinheit einen ersten Einblick in das Thema „Arbeitssuche“ und kann Anstoß für weitere Aktivitäten sein. Schauen Sie rein. Wir wünschen Ihnen viel Spaß damit!
  • Landessprachkurse A2 und B1 in Mainz
    • wir haben heute die Zusage der ADD über die Förderung eines A2 und eines B1 Kurses erhalten. Bei Bedarf können Sie sich gerne an uns wenden. Die Kurse finden Montag bis Freitag von 14:00-18:00 Uhr statt. Der Einstieg wäre nach Einstufung oder durch Nachweis mit einem Zertifikat sofort möglich.
    • Ann-Kathrin Sommer, Sprachzentrum ProfiL, Gutenbergplatz 6, 55116 Mainz, 
      Tel: 06131 / 5843416 , Mobil: 0176/726 12 868

Moderatoren

Sonstiges

Februar 2020

Nachbarschaftspaten 2002

  •  Information zum Thema Ausländerbehörde – Vollmachten 
    • Es trifft nicht zu, dass wir erst jetzt in bestimmten Fällen von Begleitpersonen eine Vollmacht verlangen. Wir entscheiden hierüber seit jeher fallweise. Soweit sich eine Begleitung eines Betroffenen im Rahmen einer Vorsprache bei der Ausländerbehörde darauf beschränkt, dass diese zur Unterstützung und Abwicklung der üblichen – in der Regel auch unstreitigen- Geschäfte im aufenthalts- bzw. asylrechtlichen Verfahren erfolgt, gehen wir von einer Beistandschaft gem. § 14 Abs. 4 VwVfG aus. Danach kann ein Beteiligter zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht. Hierzu bedarf es keiner Vollmacht; es genügt, wenn dies zur Klarstellung der Verhältnisse am Beginn einer Vorsprache entsprechend erklärt wird.
    •  In allen anderen Fällen, insbesondere wenn rechtlich verbindliche Erklärungen mit weitreichenden Folgen im Raum stehen wie z.B. im Rahmen eines Gesprächs über die Erfüllung einer Ausreisepflicht oder bei inhaltlichen Differenzen zwischen den Aussagen des Betroffenen und der Begleitperson, kann die Begleitperson gemäß § 14 Absatz 1 VwVfG nur mit ausdrücklicher Vollmacht für den Betroffenen sprechen.  Dies gilt auch, wenn ein mit der Vertretung beauftragter Rechtsanwalt nicht bei der Vorsprache anwesend ist. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass bei geplanten Gesprächsterminen, die durch uns veranlasst werden,  bei einer nachgewiesenen Bevollmächtigung eines/r  Rechtsanwaltes/Rechtsanwältin auch eine entsprechende Ladung an den Bevollmächtigten zuvor ergangen ist.
    •  Besondere Vordrucke bzgl. einer Vollmachterteilung werden hier nicht vorgehalten. Wenn über das Gespräch ein Ergebnisprotokoll angefertigt wird besteht die Möglichkeit, die Vollmachterteilung zu Protokoll zu erklären und entsprechend durch Unterschrift des Protokolls zu dokumentieren. In allen anderen Fällen ist eine schriftliche, aber ansonsten formlose Bevollmächtigung bei der Vorsprache abzugeben.
    •  Wenn ein Betroffener eine Begleitperson mitbringt klärt der zuständige Mitarbeiter mit beiden zusammen, ob eine Vollmacht erforderlich ist. Lässt sich die Situation nicht zweifelsfrei klären wird das inhaltliche Gespräch ohne die Begleitperson geführt.
    •  Mit freundlichen Grüßen, In Vertretung, Dr. Stefan Cludius, Leitender Staatlicher Beamter
  • Modellprojekt Schwangerschaft und Flucht
    • Die Internetseite des Verbandes Donum Vitae stellt in elf Sprachen die Versorgungsangebote für Schwangere in Deutschland sowie die Informations- und Beratungsangebote des genannten Trägers vor.
  • Broschüre: Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften
    • Sie fasst übersichtlich häufig vorkommene Verbote und Einschränkungen für Menschen in GUs zusammen und bewertet sie jusristisch eindeutig. Außerdem gibt es am Ende der Veröffentlichung eine mehrsprachige Übersicht der wichtigsten Grundgesetze im Unterbringungszusammenhang. 
    • Gerade im Hinblick auf Unterbringungssatzungen und Hausordnungen, die oft sehr regide Verbote enthalten, unbegrenzte Zugänge zu Zimmern durch Angestellte oder Dritte legitimieren sollen oder die Übernachtung und Besuche grundsätzlich verbieten ist sie ein hilfreiches Lehrwerk und eine gute Argumenationsstütze. Denn dies sind alles unzulässige Einschränkungen der Art. 13 des Grundgesetzes. Das Grundgesetz gilt für alle Menschen und überall, auch in Gemeinschaftsunterkünften!

Integrationslotsen 2002

  • Leitfaden zum Flüchtlingsrecht – 3. überarbeitete Auflage 2019 
    • ine aktualisierte Neuauflage des Leitfadens zum Flüchtlingsrecht steht ab sofort zum Download zur Verfügung (https://www.asyl.net/view/leitfaden-zum-fluechtlingsrecht/). Die vom Informationsverbund Asyl und Migration sowie dem DRK herausgegebene Broschüre bietet eine Einführung in die materiellrechtlichen Rahmenbedingungen des Flüchtlingsschutzes. 
    • Die Autorin Kirsten Eichler (GGUA Flüchtlingshilfe Münster) hat den Leitfaden insbesondere mit Blick auf Personen erarbeitet, die in der Beratungspraxis tätig sind oder tätig werden wollen und sich dafür in das Thema einarbeiten wollen. Zugleich ist die Broschüre aber auch für alle geeignet, die sich mit den neuesten Entwicklungen in dem Rechtsgebiet vertraut machen wollen.
  • Ausbildungsduldung 2020: Ausführliche Darstellung Teil I
    • Mit dem „Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung“ findet nun eine Neuregelung und Präzisierung statt, die teilweise die Anforderungen jedoch auch erhöht. 
  • Die Beratungsstellen von Faire Integration sind in allen 16 Bundesländer vertreten. Das Beratungsangebot umfasst arbeits- und sozialrechtliche Fragestellungen, die direkt mit dem Beschäftigungsverhältnis zusammenhängen, z.B.: Lohn, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung, Krankenversicherung usw.
    • Die Beratung ist kostenlos, kann anonym stattfinden und wird in verschiedenen Sprachen angeboten. Nähere Informationen finden Sie, indem Sie auf die Landkarte klicken.
  • Passbeschaffung
    • Arbeitshilfe des thüringer IvAF-Projekts „Bleib dran“ Stand Aug./Nov. 2019 zum Thema Mitwirkungspflichten bei der Identitätsklärung/ Passbeschaffung für Menschen mit Duldung auf Deutsch und Englisch.
    • Afghanistan: Beschaffung eines Passes bzw. Beschaffung der afghanischen Tazkira
  • Materialien für die Beratung von Alleinerziehenden mit kleinen Einkommen
    • Der VAMPF hat eine Reihe von Infomaterialien neu zusammengestellt: Mit dem „Starke-Familien-Gesetz“ wurde der Kinderzuschlag für Alleinerziehende und Familien mit mittleren Einkommen geöffnet. Seit Januar 2020 sind alle Verbesserungen in Kraft. Falls der Antrag bisher abgelehnt wurde, kann es sich jetzt für Alleinerziehende lohnen, ihn neu zu stellen! Dabei unterstützt der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Alleinerziehende und die Fachkräfte, die sie beraten, mit aktuellen Informationsmaterialien: 
    • ·       Die Broschüre „Informationen für Alleinerziehende: Wenn das Einkommen nicht reicht – Ihre Ansprüche. Kinderzuschlag, Wohngeld & Co“ gibt Alleinerziehenden einen Überblick über relevante Leistungen. Neben den Neuerungen beim Kinderzuschlag informiert die Broschüre vor allem über Wissenswertes zum Wohngeld und zu ergänzenden SGB II-Leistungen. Sie beantwortet Fragen, die sich speziell für Alleinerziehende stellen: Gibt es Wechselwirkungen von Leistungen mit dem Kindesunterhalt/Unterhaltsvorschuss? Hat eine Umgangsregelung Folgen auf den Leistungsanspruch? Dazu gibt es praktische Tipps, anschauliche Beispiele und eine Übersicht, welche Leistungen zuerst beantragt werden müssen. 
  • Wohngeldrechner Online /Wohngeld 2020
  • Gekürzte Regelbedarfe im AsylbLG in Gemeinschaftsunterkünften
    • Verschiedene Sozialgerichte haben die Einstufung von alleinstehenden Erwachsenen, die in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, in die Regelbedarfsstufe 2 – wie dies seit den Änderungen im AsylbLG ab 10.09.2019 der Fall ist für eine unzulässige und vermutlich verfassungswidrige Kürzung eingestuft.
  • Broschüre zur Arbeitshilfe zum Thema Flucht und Migration und Beratungshilfe zum Arbeitsmarktzugang für Geduldete und Gestattete:
    • Während im Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes gravierende Verschärfungen zu verzeichnen sind, die bis hin zu einem nahezu völligen Leistungsausschluss für aus anderen EU-Mitgliedstaaten weitergewanderte anerkannte Geflüchtete reichen, sind im Bereich der Arbeitsmarktförderinstrumente zahlreiche Verbesserungen eingetreten. Aus Sicht des Paritätischen Gesamtverbandes überwiegen aber die negativen Folgen des Migrationspakets bei Weitem die Verbesserungen. Darüber hinaus sind zahlreiche der eingeführten Sanktionen im Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes verfassungswidrig: Wie das Bundesverfassungsgericht schon 2012 ausgeführt hat, ist das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum auch aus migrationspolitischen Erwägungen nicht relativierbar. 
    • Mit der vorliegenden Aktualisierung unserer Arbeitshilfe möchten wir einen kompakten Überblick über die zentralen Regelungen geben. Ganz bewusst ist die Arbeitshilfe dabei praxisorientiert angelegt, mit zahlreichen Tipps für die Beratungspraxis. Die Arbeitshilfe gibt die Gesetzeslage am 1. Januar 2020 wieder. 
  • Beratungshilfe zum Arbeitsmarktzugang für Geduldete und Gestattete 
    • Die Arbeitshilfe fasst kurz und prägnant die wichtigsten Änderungen durch das sog. „Migrationspaket“ im Bereich des Arbeitsmarktzugangs für Geflüchtete zusammen.
  • Neuauflage der Arbeitshilfe „Soziale Rechte für Flüchtlinge“
    • Der Paritätische Gesamtverband hat die 3. aktualisierte Auflage der Broschüre „Soziale Rechte für Flüchtlinge“ veröffentlicht. Die Neuauflage berücksichtigt die Änderungen, die durch das sogenannte Migrationspaket im Jahr 2019 insbesondere im Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes eingetreten sind. Daneben werden aber auch Themen wie Arbeitsmarktzugang, Ausbildungsduldung und Ausbildungsförderung behandelt.
  • Neue Weisungen der BA im SGB II und SGB I
    • Ich möchte auf verschiedene neue Weisungen der BA hinweisen. Im SGB II zu §§ § 7 / Berechtigte, § 6 / Außendienste; § 8 / Erwerbsfähigkeit  und zum § 52 / Automatisierter Datenabgleich.
      Die Weisungen geht es hier: https://harald-thome.de/sgb-ii-hinweise/ 
    • Für das SGB II gilt über den § 14 Abs. 2 SGB II eine weit über die Beratung nach § 14 SGB I hinausgehende Beratungspflicht. Diese hat sich nach § 14 Abs. 2 S. 3 SGB II am „Empfängerhorizont“ zu orientieren.
  • Aktuelle Fachinformationen des DRK-Suchdienstes zum Familiennachzug:
    • Fachinformationen des DRK-Suchdienstes zum Familiennachzug von und zu Flüchtlingen – Februar 2020 – zu folgenden Themen: 
    • Familienzusammenführung zu subsidiär Schutzberechtigten: Aktuelle Rechtsprechung und Auswirkungen auf die Beratungspraxis
    • Praxis der Verwaltungsbehörden: Verwirkung von Rechten und besondere Bindung an ein Drittland i.S.v. § 29 Abs. 2 S. 2 Nr. 2 AufenthG
  • Hinweise von  „Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.“
    • Sollten die Kommunen anders reagieren, kann dies über die Clearingstelle direkt dem Ministerium gemeldet werden. Wichtig wäre dann natürlich wie immer, dass wir eine schriftliche Ablehnung der zuständigen Sozialbehörde haben (also immer schriftlich anfordern).

Arbeit und Ausbildung 2002

  • Qualifizierung für zugewanderte MINT-Fachkräfte
    • am 15. August 2020 startet an der Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken, die 6. Ingenieurwissenschaftliche abschlussorientierte Qualifizierung (IAQ). 
    • Zielgruppe sind
      • Personen im Asylverfahren oder
      • anerkannte Flüchtlinge
      • mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz, einem im Ausland erworbenen MINT-Hochschulabschluss (Mathematik | Informatik| Naturwissenschaft | Technik) und Deutschkenntnissen auf gutem B1-Niveau.
    • Ziel der zwölfmonatigen Fortbildung ist es, die Chancen der Teilnehmenden auf einen qualifikationsadäquaten Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen. Neben einer sehr individuellen ingenieurwissenschaftlichen Anpassungsqualifizierung werden den Teilnehmenden fachsprachliche, interkulturelle und arbeitsmarktrelevante Kompetenzen vermittelt.
    • Alle Informationen und Unterlagen zur Bewerbung sind auf der Projekt-Webseite https://www.iq-zmint.de/abgelegt. Bewerbungsschluss ist der 30. Mai 2020.

Deutschlehrer

  • Neue Lerneinheiten „Kleidung“ und „Freizeit“ veröffentlicht!
    • Wir haben innerhalb des Sprachmoduls zum Thema „Alltag“ die beiden neuen Lerneinheiten „Kleidung“ und „Freizeit“ frisch für Sie veröffentlicht! Spielerisch und mit vielen Sprechanlässen lassen sich die Lerneinheiten wunderbar einsetzen, wenn Sie Menschen begleiten, die neu in Deutschland sind und sowohl Sprache als auch Kultur kennenlernen möchten.
    • Übrigens: Karneval steht vor der Tür. Laden Sie die Lerneinheit „Karneval“ herunter und entdecken Sie mit den Lernenden dieses Fest.  Wir wünschen Ihnen viel Spaß damit!
  • »Die Bunte Bande«: Materialien für Inklusive Kinder- und Jugendarbeit
    • Mit der Kinderbuchreihe »Die Bunte Bande« von »Aktion Mensch« sollen Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren die vielseitigen Aspekte rund um die Themen gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion kennenlernen. In den Geschichten werden Konflikte geschildert und dafür gemeinschaftliche Lösungen gefunden, die Werte wie Toleranz, Freundschaft und Zusammenhalt sowie die zentrale Bedeutung gesellschaftlichen Engagements ganz klar in den Mittelpunkt stellen. Ziel der Publikationen ist es u.a., das Thema Inklusion in die pädagogische Praxis zu bringen und an Kinder und Jugendliche heranzutragen, um ihnen zu vermitteln, dass jed*er gefragt ist, eine vielfältige und wertschätzende Gesellschaft mitzugestalten. Die Bücher sind in verschiedenen Medienformaten verfügbar: Es gibt sie in Alltags- und in Leichter Sprache, als Hörbuch und als barrierefreies PDF. Der »Bunte-Bande-Song« ermöglicht ebenfalls die musikalische Auseinandersetzung mit der Thematik.

Moderatoren

  • Recherchedatenbank zum Non-Profit-Recht »tertiusonline.de«
    • Das Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen der Bucerius Law School stellt in Kooperation mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem DSZ – Deutsches Stiftungszentrum unter »tertiusonline.de« kostenfrei Datenbestände zu allen öffentlich zugänglichen Rechtsquellen und Materialien zum Recht des Dritten Sektors zur Verfügung. Dazu gehört eine Volltextsuche aller einschlägigen Gesetze, Rechtsverordnungen, Verwaltungsanweisungen, Entscheidungen, Aufsätze und Monographien einschließlich der europarechtlichen Rechtsquellen zum gesamten Non-Profit-Recht (Stiftungsrecht, Vereinsrecht, Gesellschafts- und Genossenschaftsrecht, Steuerrecht sowie Informationen aus allen anderen Rechtsgebieten wie dem Arbeits-, Datenschutz-, Vergabe- oder Sozialrecht). Unter dem folgenden Link finden Sie bspw. alle Sammelbände, Aufsätze und Rechtsprechungen etc. zum Suchwort »Ehrenamt«.
  • Handreichung „Ehrenamtliches Engagement begleiten“ 
    • Das Modul „Ehrenamtliches Engagement begleiten“ stellt praxisnahe Methoden und Instrumente zur Stärkung einer wertschätzenden Engagementkultur vor. Die Modulinhalte richten sich an alle, die mit der Koordinierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten betraut sind. Das Modul regt an, die eigene Haltung gegenüber Ehrenamtlichen zu reflektieren und gibt Tipps für die Begleitung ehrenamtlicher Arbeit.
  • Newsletter & Veranstaltungen der Koordinierungsstelle für die interkulturelle Öffnung des Gesundheitssystems in RLP
    • Newsletters der Koordinierungsstelle für die interkulturelle Öffnung des Gesundheitssystems in RLP, mit aktuellen Informationen zu deren Arbeit, zu relevanten Veranstaltungen, Fort- und Weiterbildungen, interessanten Projekten und, und, und, … 

Sonstiges

Januar 2020

Nachbarschaftspaten 2001

Integrationslotsen 2001

Arbeit und Ausbildung 2001

Deutschlehrer

Moderatoren

Alle Netz News bis 12 2019