Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail der Verbandsgemeinde zum Thema Wohnungen für Asylbewerber.(Mail vom 18.10.2018) Die Mail veröffentliche ich am Ende des Beitrages. Dies bedeutet das Asylbewerbern in der VG Bodenheim nicht länger die Anmietung eigener Wohnungen gestattet wird.

Hier ein Auszug der Mail:

Die VG wird keine Anträge auf Auszug aus den VG-Unterkünften mehr entgegennehmen. Bereits bestehende Mietverhältnisse für nicht Anerkannte werden davon nicht berührt.
Grundlage für diese Entscheidung ist §60, AsylG (Auflagen), https://dejure.org/gesetze/AsylG/60.html:

(1) Ein Ausländer, der nicht oder nicht mehr verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, und dessen Lebensunterhalt nicht gesichert ist (§ 2 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes), wird verpflichtet, an dem in der Verteilentscheidung nach § 50 Absatz 4 genannten Ort seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen (Wohnsitzauflage). Findet eine länderübergreifende Verteilung gemäß § 51 statt, dann ergeht die Wohnsitzauflage im Hinblick auf den sich danach ergebenden Aufenthaltsort. Der Ausländer kann den in der Wohnsitzauflage genannten Ort ohne Erlaubnis vorübergehend verlassen.

(2) Ein Ausländer, der nicht oder nicht mehr verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, und dessen Lebensunterhalt nicht gesichert ist (§ 2 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes), kann verpflichtet werden,
1. in einer bestimmten Gemeinde, in einer bestimmten Wohnung oder Unterkunft zu wohnen,
2.in eine bestimmte Gemeinde, Wohnung oder Unterkunft umzuziehen oder
3.in dem Bezirk einer anderen Ausländerbehörde desselben Landes seinen gewöhnlichen Aufenthalt und Wohnung oder Unterkunft zu nehmen.
Eine Anhörung des Ausländers ist erforderlich in den Fällen des Satzes 1 Nummer 2, wenn er sich länger als sechs Monate in der Gemeinde, Wohnung oder Unterkunft aufgehalten hat. Die Anhörung gilt als erfolgt, wenn der Ausländer oder sein anwaltlicher Vertreter Gelegenheit hatte, sich innerhalb von zwei Wochen zu der vorgesehenen Unterbringung zu äußern. Eine Anhörung unterbleibt, wenn ihr ein zwingendes öffentliches Interesse entgegensteht.

(3) Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 1 ist die nach § 50 zuständige Landesbehörde. Die Wohnsitzauflage soll mit der Zuweisungsentscheidung nach § 50 verbunden werden. Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 2 ist die nach § 51 Absatz 2 Satz 2 zuständige Landesbehörde. Die Wohnsitzauflage soll mit der Verteilungsentscheidung nach § 51 Absatz 2 Satz 2 verbunden werden. Zuständig für Maßnahmen nach Absatz 2 ist die Ausländerbehörde, in deren Bezirk die Gemeinde oder die zu beziehende Wohnung oder Unterkunft liegt.

Für Rückfragen zu dieser Regelung steht der Fachbereichsleiter Herr Kehr zur Verfügung.“

Auch in diesem Jahr öffnet die Rheinhessen-Fachklinik Alzey wieder Ihre Tore und gibt Neuzugewanderten, Migrantinnen und Migranten die Möglichkeit, die Klinik, ihre Mitarbeiter/innen und die einzelnen Berufssparten/Arbeitsfelder näher kennenzulernen.

Der Kennenlerntag wird unter dem Titel „Die bunte Welt der Berufe im Krankenhaus – lerne sie kennen“ in Zusammenarbeit mit der Rheinhessen-Fachklinik Alzey, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und der Kreisverwaltung am

Donnerstag, 08.11.2018, von 09 Uhr bis 12 Uhr

im Tagungszentrum der Rheinhessen-Fachklinik Alzey

Dautenheimer Landstraße 66, 55232 Alzey

 stattfinden. Weitere Informationen findet man im Flyer zur Veranstaltung.Flyer_Kennenlerntag_RFK_2018

Anmeldungen richten Sie bitte bis zum 6. 11.2018 an: Pia Haus, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte

Per E-Mail: haus.pia@alzey-worms.de oder telefonisch unter 06731-408-3131.

Anders als bei einer normalen Weiterbildung – zuerst Weiterbildung der Teilnehmenden, dann Suche nach Arbeitgeberfirmen – bringen wir bereits die jeweilige konkrete Arbeitgeberfirma in der Region mit

Die Teilnehmenden können – bei entsprechender Eignung – bereits vor Kursbeginn eine Stellenzusage erhalten – für direkt im Anschluss an die Weiterbildung. Zur Feststellung der Eignung können die Interessenten 2 Probetage lang erfahrene Systemtechniker/innen Telekommunikation unter Echtzeitbedingungen in der jeweiligen Wohnortregion begleiten. Sollte sowohl vom Interessenten als auch seitens des Technikers der späteren Arbeitgeberfirma ein positives Feedback kommen, folgt die Stellenzusage unter folgenden Bedingungen:

Voraussetzungen zur Jobübernahme:

  • Die Teilnehmenden absolvieren die angedachte Weiterbildung Systemtechniker/in Telekommunikation (dibkom) erfolgreich
  • Die Teilnehmenden haben einen Führerschein
  • Die Teilnehmenden weisen im Praktikum Ihre Eignung nach
  • Die Teilnehmenden sind mit dem vereinbarten Grundgehalt i.H.v. Brutto € 2100,00 pro Monat einverstanden.

Späterer Arbeitsplatz:

Die Absolventen werden als Systemtechniker/innen Telekommunikation mit einem Firmenfahrzeug ausgestattet und betreuen in Ihrer jeweiligen Wohnortregion die Kunden der Arbeitgeberfirma wie folgt: Sie installieren und warten Kabelanschlüssen und Anlagen für Telefonie, Internet und TV bzw. sind für die Behebung von Störungen zuständig. Die Tätigkeit ist z.T. eine handwerkliche – Kabel verlegen, Modems anbringen, Kleine Bohrungen für Befestigungen durchführen, Messungen durchführen, Fehler suchen, Steckdosen austauschen – unterscheidet sich jedoch deutlich von einem klassischen Handwerkerberuf:

  • Die Tätigkeit findet in Privathaushalten statt, d.h. kein Einfluss von Wind, Sonne, Regen, Schnee
  • Die Tätigkeit ist abwechslungsreich und körperlich nicht mit einer klassischen Handwerkertätigkeit zu vergleichen:  nicht 8 Stunden in gleicher Körperhaltung arbeiten, keine monotonen Handlungen, kein schweres Heben (nur Werkzeugkoffer).

Besonders interessant sind die Weiterbildung und der anschließende Arbeitsplatz für gelernte Handwerker, die aus gesundheitlichen Gründen Ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Zielgruppe:

  • Die Teilnehmenden brauchen keinen (technischen) Berufsabschluss – ein Technischer Berufsabschluss oder praktische Berufserfahrung sind natürlich von Vorteil (KFZ-Mechaniker, Elektriker, Elektrohelfer, Techniker/-helfer, Servicetechniker/-helfer, Fachverkäufer Telekommunikation etc.) – wir vermitteln den Teilnehmenden passgenau die Kenntnisse die Sie bei der vorgesehenen Arbeitsstelle benötigen
  • Die Teilnehmenden können einen Migrationshintergrund haben solange sie sich in Deutsch sicher verständigen können
  • Die Arbeitgeberfirma will sowohl jüngeren Berufseinsteigern mit technischem Interesse bzw. Interesse an moderner Technologie wie Quereinsteigern bis Mitte 50 Jahre eine Chance geben – MOTIVATION geht vor Qualifikation
  • Altersgruppe: 25 bis ca. 55 Jahre, weiblich/männlich
  • Führerschein sollte vorhanden sein

Zeitplan:

  • Bis November: Suche nach Kursteilnehmenden – an diesem Schulungsort sind noch Plätze vorhanden
  • Kursdurchführung: 19.11.2018 – 15.5.2019 in Bad Kreuznach
  • Arbeitsbeginn ab dem 16.05.2019
  • Einsatzort: in der jeweiligen erweiterten Wohnortregion – die Mitarbeiter erhalten einen Firmenwagen

Um eine passgenaue Vorbereitung der Kursteilnehmenden auf den späteren Arbeitsplatz zu ermöglichen wurden Inhalte und Trainerleistung mit den Arbeitgeberfirmen exakt auf die Bedürfnisse des Arbeitsplatzes „Systemtechniker/in Telekommunikation (dibkom)“ abgestimmt: 4 Monate Unterricht am Schulungsort und 2 Monate Praktikum.

Im Praktikum begleiten die Kursteilnehmer ca. 8 Wochen lang unter Echtzeitbedingungen erfahrene Systemtechniker Telekommunikation der Firmen im Einsatz und machen Training on the Job in der jeweiligen erweiterten Wohnortregion.

 Weitere Informationen

Die Bewerbung sollte in Absprache mit dem Jobcenter erfolgen. Bitte sprecht eure Betreuer an.

 

 

 

 

Wenn sich Migrantinnen und Migranten oder Geflüchtete mit ihren Anliegen an die Verbraucherzentrale wenden, kommt es wegen Sprachproblemen immer wieder zu Verständigungsschwierigkeiten.

Ab dem 01.10.2018 können alle Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz per Video-Chat einen Übersetzer zur Beratung hinzu ziehen. Dies ist dann besonders wichtig, wenn bei fehlenden oder noch nicht gefestigten Sprachkenntnissen eine optimale Beratung nicht  möglich ist. Die technischen Voraussetzungen für diese Leistungen konnte die Verbraucherzentrale dank einer finanziellen Förderung aus dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz nun schaffen.

Die Kooperation mit drei Dolmetscherpools ermöglicht es der Verbraucherzentrale, schnell und unkompliziert auf ca. 20 Sprachen sowie unterschiedliche Dialekte zurückzugreifen.

Für eine solche persönliche Beratung ist es möglich, einen Termin über das Servicetelefon der Verbraucherzentrale unter (06131) 28 48 0 oder über die Internetseite der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/onlinetermine-rlp  zu erhalten.

 

Ab Ende September möchten wir wieder Deutschkurse anbieten. Die Zielgruppe wären hier MigrantInnen und Geflüchtete ohne Bleibeperspektive.

Mit dem Kurs möchten wir diesen potentiellen Teilnehmenden die Möglichkeit geben, die Sprache dennoch zu erlernen.

Da wir zwei Kurse mit verschiedenen Sprachniveaus anbieten werden, finden nächste Woche die sprachlichen Einstufungen statt.

Am 11.09.2018 findet die Einstufung hier in Ingelheim statt, in unsren Räumlichkeiten des Weiterbildungszentrums. Interessenten sollten hierfür mit einem gültigen Ausweis um 10 Uhr zum Raum 214 kommen.

Am 12.09. findet die Einstufung in Heidesheim (im katholischen Pfarrzentrum) statt. Auch hier sollten Interessenten um 10 Uhr mit einem gültigen Ausweis erscheinen.

Die Einstufungen wurden einfach aufgrund des Wohnortes der möglichen Teilnehmenden aufgeteilt. Es ist unerheblich, an welchem Tag sie kommen. Allerdings ist die Teilnahme an dieser Einstufung für die Kursteilnahme obligatorisch.

Sollten Sie Teilnehmende haben, die einen Kurs benötigen, können diese gerne zur Einstufung kommen.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit den besten Grüßen
Yana Khenkina, VHS im WBZ Ingelheim

Neuer Markt 3
55218 Ingelheim
T:06132/79003-38