Aufgrund einer aktuellen Gesetzesänderung im Sozialgesetzbuch II sind die Jobcenter in Ausnahmefällen dazu verpflichtet, Schülerinnen und Schülern ein digitales Endgerät (z.B. Laptop) nebst Zubehör (z.B. Drucker) zu bewilligen, sofern ein solcher Bedarf besteht (Endgerät ist für den Distanz-Unterricht erforderlich) und nicht durch Dritte vorrangig sichergestellt werden kann. 

Diese Regelungen gelten auch für Empfänger von Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII).

Eine vorrangige Sicherstellung ist gegeben, wenn die Schülerin oder der Schüler ein digitales Endgerät von der Schule bereits ausgeliehen hat oder dieses zeitnah ausleihen kann. 

Daher wird bei der Geltendmachung eines solchen Bedarfs eine Bestätigung der Schule über die Notwendigkeit eines digitalen Endgeräts zur häuslichen Teilnahme am Schulunterricht und über eine nicht vorhandene Ausleihmöglichkeit benötigt.

Zum Nachweis beim zuständigen Leistungsträger bitten wir den beiliegenden Vordruck, durch die Schule, auszufüllen zu lassen und der Schülerin oder dem Schüler auszuhändigen.

  • Anfrage zum Vorgehen des Jobcenter MZ-BI – Anspruch auf digitale Endgeräte für das Homeschooling
    • In Rheinland-Pfalz wurden die Schulen durch das Bildungsministerium, mittels des beigefügten Schreibens, über die Weisung der Bundesagentur zur Beschaffung digitaler Endgeräte informiert. Des Weiteren wurde der in der Anlage beigefügte Vordruck den Schulen zur Verfügung gestellt. Dies soll das Verfahren  bei der Beantragung von digitalen Endgeräten verkürzen und unnötige Kontakte vermeiden. Unsere Mitarbeiter wurden informiert, dass die Vordrucke bei den Schulen bereits vorliegen und die Antragsteller die Bescheinigung direkt bei den Schulen einholen können.
    • Die Weisung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gilt bei Anspruch auf Grundsicherung nach SGB II falls für Distanzunterricht benötigte Geräte nicht gestellt werden. Die Höhe des Mehrbedarfs soll im Einzelfall auf der Grundlage der schulischen Vorgaben ermittelt werden und sollte im Regelfall den Gesamtbetrag von 350,00 EUR je Schülerin oder Schüler für alle benötigten Endgeräte (z. B. Tablet/PC jeweils mit Zubehör, z. B. Drucker, Erstbeschaffung von Druckerpatronen) nicht übersteigen. Dabei ist der auf einen Drucker entfallende Anschaffungspreis auf alle zur Bedarfsgemeinschaft gehörenden Schülerinnen und Schüler nach Köpfen aufzuteilen. Gegebenenfalls kann ein Mehrbedarf auch nur zur Beschaffung eines Druckers anerkannt werden (die Regionaldirektion der BA Rheinland-Pfalz/Saarland hat 80,- € für einen Drucker –nebst Zubehör- grundsätzlich für auskömmlich beziffert).
  • Aktuelle Weiterbildungsangebote – Region Mainz 
    • Weiterbildung zum Systemtechniker in der Telekommunikation
    • Die Bundesagentur für Arbeit sowie die Jobcenter fördern diesen Kurs gem. SGB III und SGB II. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur oder Ihrem Jobcenter nach Ihren persönlichen Förderungsmöglichkeiten. Werden die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt, werden die Lehrgangsgebühren und ggf. weitere Kosten für Sie übernommen. Selbstverständlich kann der Kurs auch aus Eigenmitteln finanziert werden. 
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Jetzt ist die Zeit, um sich – online – über Berufe, Ausbildung und Zukunft zu informieren. Jugendliche und Eltern, die mehr über die Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen wissen möchten, sind zu einer kostenlosen Online-Info-Stunde eingeladen. Dabei kann man die vielfältigen Ausbildungswege, Lehrstellenangebote und Chancen näher kennenlernen. Zudem werden die Einstiegsqualifizierung (EQ), die duale Ausbildung und Wege in Weiterbildung vorgestellt. 

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Im Fokus stehen die attraktiven Berufe in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege und dazu Handwerksberufe wie z.B. in der Augenoptik, Hörakustik, Orthopädiemechanik und Zahntechnik. 

Man benötigt nichts weiter als einen Computer mit Lautsprechern und einen Internetbrowser. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstalter sind der ASB Landesverband Rheinland-Pfalz und die in Mainz bei der Handwerkskammer Rheinhessen ansässige KAUSA Servicestelle Rheinland-Pfalz. 

Herzlich Willkommen sind auch Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund.

Online-Info-Stunde „Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen“ 
am                   Donnerstag, 12.November 2020, 16:30 bis 17:30 Uhr
Anmeldung      für Jugendliche und Eltern über den Link: https://zoom.us/wc/join/95857173198

Kenncode:        HWKRHH

Handwerkskammer Rheinhessen

Dagobertstr. 2

55116 Mainz

Telefon 06131-9992-494

E-Mail:    kausa@hwk.de

https://hwk.de/ausbildung/kausa-servicestelle-rheinland-pfalz

www.kausa-rlp.de

Mit Hilfe des neuen Projektes sollen Ratsuchende dabei individuell begleitet werden, einen Ausbildungsplatz zu finden bzw. Tätigkeiten im Gesundheitsbereich aufnehmen zu können.

Es werden weitere Bausteine angeboten wie u. a. niedrigschwellige Lehrgänge und Lerngruppen berufsbezogenes Deutsch.

Das Projekt ist offen für alle Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund ab 16 Jahren, die Interesse an einer Ausbildung bzw. Tätigkeit in Gesundheitsberufen haben und in der Stadt Mainz, im Landkreis Mainz-Bingen oder Alzey-Worms wohnen.

(Das Projekt wird gefördert vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz und der Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung).

Weitere Informationen finden Sie ab 07.09.2020 unter www.asb-rp.de unter Aktuelles.

Termine zur Beratung können gerne ab dem 15.09.2020 per Email oder telefonisch vereinbart werden.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie diese kurze Ankündigung an potenzielle Interessent*innen bzw. Multiplikator*innen weiterleiten würden. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Tülay Arslan

Referentin für pädagogische Dienste und Freiwilligenarbeit
ASB Landesverband Rheinland-Pfalz e.V., Landesgeschäftsstelle, Bahnhofstraße 2, 55116 Mainz

Tel.: 06131/9779  – 36 oder – 0 (Sekretariat)

E-Mail: t.arslan@asb-rp.de

auch in Zeiten von Corona setzen wir unsere erfolgreichen Qualifizierungen fort – mit angepassten Blended-Learning-Konzepten, welches Online-Lehre, Selbststudium und Präsenzveranstaltungen didaktisch optimal miteinander verknüpfen.

Am 15. August 2020 startet an der Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken, die 6. Ingenieurwissenschaftliche abschlussorientierte Qualifizierung (IAQ)

Zielgruppe sind

  • Personen im Asylverfahren oder
  • anerkannte Flüchtlinge

mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz, einem im Ausland erworbenen MINT-Hochschulabschluss (Mathematik | Informatik| Naturwissenschaft | Technik) und Deutschkenntnissen auf gutem B1-Niveau.

Ziel der zwölfmonatigen Fortbildung ist es, die Chancen der Teilnehmenden auf einen qualifikationsadäquaten Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen. Neben einer sehr individuellen ingenieurwissenschaftlichen Anpassungsqualifizierung werden den Teilnehmenden fachsprachliche, interkulturelle und arbeitsmarktrelevante Kompetenzen vermittelt.

Alle Informationen und Unterlagen zur Bewerbung sind auf der Projekt-Webseite https://www.iq-zmint.de/abgelegt. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020.

Die Qualifizierung ist ein Teilprojekt des IQ Landesnetzwerkes Rheinland-Pfalz und wird im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) finanziert. Für Teilnehmende entstehen keine Kosten. Der Lebensunterhalt wird weiterhin durch den jeweiligen Leistungsträger gesichert

Bitte informieren Sie geeignete Personen bzw. Kolleginnen und Kollegen zu diesem Qualifizierungsangebot.

Die Ingenieurwissenschaftliche Qualifizierung ist ein Angebot des „Integrations- und Qualifizierungszentrums für MINT-Berufe“ in Rheinland-Pfalz (IQ-Z MINT), welches durch das Institut Entwicklung durch Qualifizierung (EQUAL) der Hochschule Kaiserslautern koordiniert und bereits seit 2016 durchgeführt wird. In den vorangegangenen Qualifizierungen ist 84 Prozent der Absolventinnen und Absolventen der qualifikationsadäquate Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt gelungen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Regina Vögel (Telefon: 0631/3724-5407, 
E-Mail: regina.voegel@hs-kl.de).

Seit Anfang des Jahres 2016 bietet www.jobbörse.de als eine der größten Jobbörsen in Deutschland auch „Jobs für Flüchtlinge“ an.

JOBBÖRSE.de steht nun auch in enger Kooperation mit www.workeer.de, der ersten Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands für Geflüchtete.

Alle auf Workeer ausgeschriebenen Stellen werden auch unter www.jobbörse.de/refugees veröffentlicht.

Wir möchten mit unserer Arbeit einen solidarischen Beitrag zur Flüchtlingssituation in Deutschland leisten.

Daher bieten wir unsere Dienste in der Rubrik Refugees für Arbeitgeber und Flüchtlinge kostenlos an.

  • Flüchtlinge finden auf unserer Webseite aktuelle Jobs, speziell für Flüchtlinge, und können zusätzliche Ihr Bewerbungsprofil kostenlos eintragen.
  •  Wir selektieren unsere Stellenangebote passend zum Bewerberprofil und schicken regelmäßig passende Jobs per Email an registrierte Bewerber.
  • Für Arbeitgeber haben wir einen Leitfaden mit wichtigen Fragen zum Thema „Ausbildung bzw. Beschäftigung von Flüchtlingen“ veröffentlicht, so dass interessierte Arbeitgeber alle wichtigen Aspekte bei der Beschäftigung berücksichtigen können.

JOBBÖRSE.de ist eines der größten und bekanntesten Jobportale in Deutschland und die erste deutsche Video-Jobbörse.

  • Monatlich erreichen wir über 1,2 Mio. Besucher und ca. 6,5 Mio. Seitenaufrufe.
  • Wir bieten Bewerbern über 1,7 Mio. aktuelle Jobs und Stellenangebote deutschlandweit und international an.
  • Insgesamt listen wir über 245.000 Ausbildungsplätze – über 25.000 Praktikumsplätze – über 260.000 rekrutierende Unternehmen.

Noch vor Weihnachten – am 07. Dezember 2019 – organisiert die Handwerkskammer Rheinhessen eine EQ (Einstiegsqualifizierung zur Ausbildung) – und Praktikumsbörse im „neuen“ Berufsbildungszentrum 1 in der Robert-Bosch-Straße 8 in 55129 Mainz.

Samstag, 07. Dezember 2019 von 9 bis 14 Uhr

im BBZ 1 der Handwerkskammer Rheinhessen, Robert-Bosch-Str. 8 55128 Mainz

Sie kennen Menschen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten oder Unsicherheiten beim Schreiben und Rechnen haben?

Dann geben Sie ihnen einen wertvollen Tipp! Das vhs-Lernportal ist das kostenfreie digitale Lernangebot des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. (DVV) für Deutsch als Zweitsprache, für Alphabetisierung und Grundbildung.

Lernende wählen zunächst einen Kurs im vhs-Lernportal aus und registrieren sich eigenständig direkt im Kurs. Anschließend werden sie automatisch durch eine DVV-Tutorin oder einen DVV-Tutor betreut. Schauen Sie rein!

Erneute Mitteilung der steuerlichen Identifikationsnummer (IdNr)

Die IdNr. erhalten Sie per Post an Ihre aktuelle Meldeanschrift. Jeder sollte sie bereits erhalten haben. Das Schreiben kommt meist kurz nach der Ankunft in Nackenheim. Wer es also in seinen Unterlagen suchen will sollte sich das Muster am Ende des Beitrages ansehen.

Die Bearbeitungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Die Bearbeitungsdauer kann sich bei Fällen mit Rückfragen verlängern und bis zu zehn Wochen betragen.

Eine Mitteilung der IdNr. per E-Mail oder Telefon ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Falls das Schreiben nicht mehr in den Unterlagen ist, kann es erneut angefordert werden. Die Anforderung erfolgt über: https://www.bzst.de/DE/Privatpersonen/SteuerlicheIdentifikationsnummer/Mitteilung_IdNr/mitteilung_IdNr_node.html

Muster: