Die Infoabende richten sich an Geflüchtete, für die eine duale Ausbildung in Frage kommt, sowohl, was ihr Alter als auch ihre Sprachkenntnisse betrifft. Interessierte sollten mindestens einen B1-Sprachkurs erfolgreich abgeschlossen haben. Auf Dolmetscher wird daher bewusst verzichtet. Sollte es dennoch zu Verständigungsschwierigkeiten kommen, steht Herr El Weshahy als Vermittler (Arabisch) zur Verfügung.

Im Nachgang der Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, das Berufsbildungszentrum in Mainz zu besuchen und Meistern und Auszubildenden in den Werkstätten über die Schulter zu schauen.

Weitere Informationen gibt es hier -> Einladung_Infoabend duale Berufsausbildung_Gau-Bi._25.06.18.18

am Samstag, 9. Juni 2018, 09.00 – 15.00 Uhr
Hauptverwaltung, Rheinallee 96, 55120 Mainz

Du möchtest Dich umfassend über Berufsausbildung informieren?

Dann bist Du bei uns genau richtig! Wir beraten Dich gerne, welche Ausbildung zu Dir passen könnte. Im persönlichen Gespräch kannst Du Dir direkt vor Ort ein Bild über die Ausbildung und Deinen zukünftigen Ausbildungsbetrieb machen.

Dich erwarten umfassende Informationen zu den Ausbildungsberufen

  • Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)
  • Industriekaufmann (m/w)
  • Industriemechaniker (m/w)
  • Informatikkaufmann (m/w)
  • Mechatroniker (m/w)
  • Produktionsfachkraft Chemie (m/w)

09.30 Uhr, 12.15 Uhr und 14.00 Uhr: Rundgang Lager und Lehrwerkstatt
11.00 Uhr: Ausführliche Tipps zum Vorstellungsgespräch vom Personal-Profi

Weitere Informationen und Anfahrtsplan: Werner & Mertz – Tag der Ausbildung 2018

Niu was? 

Wie der Name schon sagt, will Niuversity eine neue Art des Lernens jenseits des traditionellen Universitätsstudiums anbieten. Ziel ist es, die hohe Arbeitslosenquote unter den arabischsprachigen Jugendlichen zu bekämpfen. Ihnen sollen die beruflichen Fähigkeiten vermittelt und Zertifikate ausgestellt werden, die sie benötigen, um auf dem heutigen Arbeitsmarkt zu bestehen. Darüber hinaus sollen sogar Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Trick? Bei Niuversity sind Lernmöglichkeiten leichter zugänglich: Kurse finden im Internet statt, der Wettbewerb mit einheimischen deutschen Studierenden entfällt und vor allem wird Unterstützung in Arabisch angeboten. Nach Aussage von Alshalabi und seinem Team ist die Beratung der Studierenden in ihrer Muttersprache das, was der bisherigen Online-Ausbildung fehlt. Alle großen Plattformen sind auf Englisch, es gibt kein arabisches Äquivalent.

 „Ich möchte die Grenzen für Bildung abschaffen. Ich möchte nicht, dass geografische Grenzen oder etwa Sprachbarrieren jemanden am Lernen hindern.“

Wenn sich Interessierte über den Zugang zu einer Online-Plattform die beruflichen Fähigkeiten aneignen, die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden, könnten sie sogar die Universität umgehen und schneller Arbeitsplätze finden oder schaffen. Niuversity wird derzeit entwickelt, um junge, arabischsprachige Lernende in Europa und im Nahen Osten anzusprechen.

الرئيسية

 

Viele qualifizierte Frauen mit Migrationshintergrund, die in ihrem Heimatland studiert oder einen akademischen Abschluss erworben haben, können ihren Beruf in Deutschland nicht ausüben. Häufig kann ihr ausländischer Berufsabschluss nicht anerkannt werden oder es fällt ihnen schwer, sich selbstständig auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu orientieren. Somit liegt großes Potenzial brach, denn die beruflichen, interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen dieser Frauen sind auf dem Arbeitsmarkt von großem Wert.

Mit der Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) möchte das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung gezielt Akademikerinnen unterstützen, die in ihrem Heimatland Geistes- oder Sozialwissenschaften studiert haben. Innerhalb eines Jahres werden sie darauf vorbereitet, als Beraterinnen in sozialen und Bildungseinrichtungen tätig zu sein.

https://www.zww.uni-mainz.de/B3.php

Für den Freiwilligendienst im Sonderprogramm „BFD mit Flüchtlingsbezug“ gelten allerdings einige Sonderregelungen gegenüber dem Regel-BFD. Information erhalten Sie hierzu im „Merkblatt zum Sonderprogramm BFD mit Flüchtlingsbezug“. Das Merkblatt habe ich Ihnen angehängt. Weitere Hinweise zum „BFD mit Flüchtlingsbezug finde Sie hier:

https://www.bundesfreiwilligendienst.de/service/downloads.html

Die jeweiligen Ansprechpartner*innen für den Landkreis Mainz-Bingen habe ich Ihnen ebenfalls angehängt.

Merkblatt und Kontakte Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

 

Hier noch ein Bericht aus der Praxis:  

An alle jungen Flüchtlinge

  • Sie möchten eine Ausbildung beginnen?
  • Sie fragen sich, welcher Ausbildungsberuf für Sie der richtige ist?
  • Sie brauchen Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz?

Die Servicestelle unterstützt Sie vor Ort und berät Sie bei Ihren Fragen. Kommen Sie zu uns.

Weitere Informationen im Flyer Kausa Servicestellen Flyer_2017_Rheinland-Pfalz_Rheinhessen

Am 10. März findet im Berufsbildungszentrum I, in der Robert-Bosch-Straße 8, in Mainz-Hechtsheim (gegenüber Hagebaumarkt) zum achten Mal die Lehrstellenbörse statt. Zeitlich überschaubar findet das Event von 10 Uhr bis 13 Uhr statt

Im Foyer und in den Lehrwerkstätten präsentieren sich Betriebe unterschiedlicher Gewerke, teils mit Azubis und stehen für Infogespräche sehr gerne zur Verfügung. Wer eine Lehrstelle für dieses oder das kommende Jahr im Handwerk sucht, ist ebenso willkommen, wie der Interessent, der „einfach mal dem Handwerker über die Schulter schauen will“.

Neu ist der „Bewerbungs-Check“! Unser Dozent Herr Faber schaut gerne mal über Anschreiben, Lebensläufe oder berät einfach generell zur geeigneten Vorgehensweise rund ums Bewerben. Aus der Ausbildungsabteilung werden die Berater anwesend sein und berichten über Karrieremöglichkeiten im Handwerk, Projektmitarbeiter von KAUSA  beraten Menschen mit Migrationshintergrund in spezielleren Bereichen, ebenso präsentiert sich die Agentur für Arbeit und steht für Fragen jeder Art zur Verfügung.

Nutzen Sie die Chance! Kommen Sie mit Jugendlichen, Freunden, Bekannten, lassen Sie sich inspirieren und schnuppern Sie an einem Vormittag in die spannende Welt des Handwerks.

Faltblatt_LehrstellenBoerse_2018_komplett

Flüchtlinge und Zugewanderte, die im Heimatland ein Studium abgeschlossen haben, können sich ab 1. Juli 2018 an der Hochschule Kaiserslautern in der „Ingenieurwissenschaftlichen abschlussorientierten Qualifizierung“ (IAQ) weiterbilden.

Ziel der sechsmonatigen Fortbildung ist es, die Teilnehmenden beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen – unter anderem mit fachsprachlichem Deutschunterricht, ingenieurwissenschaftlicher Anpassungsqualifizierung oder Bewerbungstraining.

Zum Start der neuen Bewerbungsphase bitten wir Sie, diese Informationen an geeignete Personen bzw. andere Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.

Zielgruppe sind:

  • Personen mit Migrationshintergrund oder
  • Personen im Asylverfahren oder
  • anerkannte Flüchtlinge

mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz und einem Hochschulabschluss in den Bereichen Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder IT undDeutschkenntnissen auf gutem B1-Niveau.

Alle Informationen und Unterlagen zur Bewerbung sind auf der Projekt-Webseite www.pro-mst-iaq.de abgelegt. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2018.

Die Qualifizierung ist ein Teilprojekt des IQ Landesnetzwerkes Rheinland-Pfalz und wird im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) gefördert. Für Teilnehmende entstehen keine Kosten. Für ihren Lebensunterhalt erhalten sie weiter Geld von ihrem jeweiligen Leistungsträger.

Die Ausschreibung für 2018 ist bereits die dritte Qualifizierung in Rheinland-Pfalz an der Hochschule Kaiserslautern. In den beiden „Ingenieurwissenschaftlichen abschlussorientierten Qualifizierungen“, die die Hochschule Kaiserslautern bislang seit 2016 durchgeführt hat, haben gut 75 Prozent der Absolventinnen und Absolventen den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt geschafft. Sie arbeiten entsprechend ihrer Qualifizierung als Ingenieurinnen und Ingenieure, IT-Fachkräfte oder Techniker und leisten somit einen wichtigen Beitrag in Bereichen, wo sich der Fachkräftemangel in Deutschland bereits deutlich zeigt.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Regina Vögel (Telefon: 0631/3724-5407, E-Mail: regina.voegel@hs-kl.de) oder Silke Weber (E-Mail:silke.weber@hs-kl.de).