Die Broschüre „Tipps für Termine bei Behörden – Cool bleiben!“ ist demnächst wieder erhältlich!

Sie informiert zu den Rechten bei Behördenterminen und gibt Tipps, damit diese Termine erfolgreich verlaufen. Der Handlungsleitfaden wurde vom Projekt CoRa, ein Kooperationsprojekt des DGB-Bildungswerk Thüringen e. V. und des Flüchtlingsrat Thüringen e. V., erstellt.

Die Broschüre ist ab Dezember 2021 wieder als Printversion in folgenden Sprachen erhältlich: 
Arabisch | Dari | Deutsch | Englisch | Französisch

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat empfohlen, Impfungen von Kindern mit dem Covid-19-Impfstoff von BioNTech und Pfizer zu ermöglichen. Mit einer Entscheidung der EU-Kommission wird in den kommenden Tagen gerechnet.

„Viele Eltern wollen, dass sie ihre Kinder effektiv vor dem Corona-Virus schützen können. Deshalb wollen wir ihnen unmittelbar eine Registrierungsmöglichkeit schaffen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Impfungen sollen in Kinderarztpraxen und Impfzentren angeboten werden.

Für die Impfungen ist der Covid-19-Impfstoff von BioNTech vorgesehen.

Registrierungen für einen Termin im Impfzentrum können ab 1. Dezember unter www.impftermin.rlp.de vorgenommen werden.

Noch vor Jahresende sollen auch Familienimpftage in den Impfzentren stattfinden.

Heute möchten wir Euch/Sie noch auf das folgende Schulungsangebot aufmerksam machen: 

                   Mietführerschein erfolgreich wohnen in Deutschland

Wie suche ich eine Wohnung? Wie kontaktiere ich den Vermieter? Was muss ich beim Mietvertrag beachten? 

„Seminarleiter Christian Zeiß wird an vier Abenden im November Antworten auf diese Fragen geben. Dabei werden Probleme bei der Wohnungssuche besprochen. Situationen wie das Telefonat mit einem Vermieter werden in der Gruppe geübt. Nach Teilnahme an allen vier Terminen erhalten Sie das Zertifikat „Mietführerschein“. Dieses können Sie bei Ihrer Wohnungssuche einsetzen.“

Wann: dienstags von 16 bis 18 Uhr (30.11., 7.12., 14.12., 21.12.)  

Wo: Mehrgenerationenhaus Mainz „Römerquellentreff“ – Sertoriusring 31  

Sprache: einfaches Deutsch. Bei Bedarf bitte Dolmetscher mitbringen 

Anmeldung bei: Christian Zeiß – Fachstelle Flucht, Migration und Integration, Tel: 0151-10647290, christian.zeiss@diakonie-rheinhessen.de

Hepatitis B-Erkrankung:
Die Hepatitis B ist eine weltweit verbreitete ansteckende Virusinfektion der Leber. Der Verlauf der Erkrankung ist nicht bei allen Menschen gleich.

Übertragungswege:
Sowohl die akute als auch die chronische Form der Hepatitis B können ansteckend sein. Die Übertragung der Viren erfolgt von Mensch zu Mensch, am häufigsten über Blut oder beim Geschlechtsverkehr, seltener auch über andere Körperflüssigkeiten.

Geschlechtsverkehr: Ist ein sehr häufiger Übertragungsweg des Hepatitis B-Virus. Das sexuelle Übertragungsrisiko kann durch Verwendung von Kondomen weitgehend reduziert werden.

Kontakt zu Hepatitis B-Virus-haltigem Blut: Zum Beispiel bei Kontakt zu blutenden Verletzungen, gemeinsamer Verwendung von Spritzen (beispielsweise bei Drogenmissbrauch), Nagelscheren, Rasiermessern, Rasierapparaten oder Zahnbürsten.

Schutzmöglichkeiten:
Mit der Impfung gegen Hepatitis B ist man verlässlich vor einer Infektion geschützt. Für Kinder besteht eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Weiter empfiehlt die STIKO für Erwachsene eine Impfung bei entsprechender Indikation (z.B. für HIV-Positive, Dialysepatienten, Kontaktpersonen zu an Hepatitis B erkrankten Personen in Familie/Wohngemeinschaft, Personen mit Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko, wie z.B. Männer, die Sex mit Männern haben, Personal von medizinischen Einrichtungen und Ersthelfer). Wenden Sie sich für Ihre individuelle Risikobeurteilung an Ihre behandelnde Ärztin beziehungsweise Ihren behandelnden Arzt.

Weitere Informationen stehen in folgenden Sprachen zur Verfügung: (deutsch, englisch,arabisch,dari)

parked boat
parked boat
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Das Bundesfamilienministerium hat jetzt angekündigt, dass Betroffene von Hartz IV Zuschüsse für eine Woche Urlaub aus dem „Corona-Aufholpaket“ beantragen können. Mit der „Corona-Auszeit für Familien“ soll Familien in Hartz IV nun eine Woche Urlaub ermöglicht werden. Dazu stehen 50 Millionen Euro aus dem „Aufholpaket“ zur Verfügung. „Nicht jeder kann sich einen Urlaub leisten, aber alle sollen sich erholen können“, sagte Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht. Viele Familien in Hartz IV können sich jedoch auch unabhängig von der Pandemie keine Woche Urlaub leisten.

Die „Corona-Auszeit für Familien“ funktioniert als Zuschuss. Die Regierung übernimmt 90 Prozent der Kosten für Unterkunft und Verpflegung, Betroffene müssen die restlichen 10 Prozent selbst übernehmen. Die Maßnahme kann insgesamt zwei Mal beantragt werden, ein Mal in 2021 und ein Mal in 2022.

Berechtigt sind alle Familien, die nach Berechnungsgrundage der Sozialhilfe-Regelsätze unterhalb der Einkommensgrenze liegen oder ein Familienmitglied mit dem Grad einer Behinderung von 50 oder mehr haben. Mindestens ein minderjähriges Kind muss an dem Urlaub teilnehmen. Gefördert wird der Urlaub für Betroffene in ausgewählten Unterkünften in ganz Deutschland, welche auf der Homepage des Ministeriums aufgeführt sind.

o   https://www.gegen-hartz.de/news/corona-auszeit-urluab-fuer-familien-in-hartz-iv

o   https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/corona-auszeit-fuer-familien

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Bei Interesse bei United Nackenheim melden

In der Zeit vom 1. August 2021 bis zum 31. August 2021 machen wir Urlaub. In dieser Zeit finden KEINE Video Sprechstunden der Integrationslotsen im Nackenheim statt. (Auch per EMail oder WhatsApp sind wir nicht zu erreichen.)

Folgende Beratungsmöglichkeiten stehen Asylbewerbern und Flüchtlingen in dieser Zeit zur Verfügung: 

Bodenheim

Kathrin Keller oder Volker Abel, Asyl Fallmoderatorin, Bürgerdienste VG Bodenheim, Am Dollesplatz 1, Bodenheim
Sprechzeiten: Mo 10-12 Uhr, Mi 14-16 Uhr und nach Vereinbarung
Tel.: 06135 / 72-156; Fax: 06135 / 72-263; Mobil: 015125004376 
Mail: integration@vg-bodenheim.de  

Nierstein und Mainz

AWO Rheinland e.V., Abteilung für Migration und Interkulturelle Öffnung

Mainz: Leibnizstr. 47, 55118 Mainz
Mail: migration-mainz@AWO-Rheinland.de

Nierstein: Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr
Familienzentrum Evangelische Kirchengemeinde, Mühlgasse 28, 55283 Nierstein (nach Absprache per Mail oder telefonisch) 
Patrick Windschügl, Mobil: 0157-37602771 Tel.: 06131 / 670091, Fax: 06131 / 616001 Mail: patrick.windschuegl@AWO-Rheinland.de

Diakonisches Werk Rheinhessen
Denise Honsberg-Schreiber
Tel.: 06132 / 7894-17; Mobil: 015110911923; Fax: 06132 / 7894-10
Mail: denise.honsberg-schreiber@diakonie-rheinhessen.de
Sprechzeiten im Landkreis Mainz-Bingen:
Sprechstunde: nach Absprache per Mail oder telefonisch
Oppenheim: Beratungszentrum der Diakonie Rheinhessen, Am Markt 10
Mobil: 0151-10911923
Offene Sprechstunde ab März 2020: 2. und 4. Donnerstag im Monat, 14.00 – 15.30 Uhr

Caritasverband Mainz e.V. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer 
Christof Kinader, Caritas-Zentrum Delbrêl, Aspeltstr. 10, 55118 Mainz Tel. : 06131 / 90832-61; Fax: 06131 / 90832-42
Mail: c.kinader@caritas-mz.de 
Für Ratsuchende telefonisch zu erreichen: 0151-40448755
Montag, Dienstag, Mittwoch 8.30 – 12.30 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr, Donnerstag von 8.30 -12.30 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr oder per Mail. 

Die Online-Beratung der Caritas

Ihr Leben schlägt Purzelbäume? Probleme wachsen Ihnen über den Kopf? Lassen Sie sich von Fachleuten der Caritas online beraten. Die Beratung kostet nichts, ist anonym und sicher.
https://www.caritas.de/onlineberatung

Weitere Beratungsangebote

 Die Kreisvolkshochschule bietet in Kooperation mit dem Jugendhaus Oppenheim einen TalentCAMPus Online in den Osterferien an. Es stehen einige Leihgräte zur Verfügung, sodass auch Kinder teilnehmen können, die privat keine Geräte haben. Näheres erfahren Sie in anhängendem Flyer und bei Frau Darmstadt:  Telefon 06132 787-7103 und E-Mail  darmstadt.daniele@mainz-bingen.de.

Aufgrund einer aktuellen Gesetzesänderung im Sozialgesetzbuch II sind die Jobcenter in Ausnahmefällen dazu verpflichtet, Schülerinnen und Schülern ein digitales Endgerät (z.B. Laptop) nebst Zubehör (z.B. Drucker) zu bewilligen, sofern ein solcher Bedarf besteht (Endgerät ist für den Distanz-Unterricht erforderlich) und nicht durch Dritte vorrangig sichergestellt werden kann. 

Diese Regelungen gelten auch für Empfänger von Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII).

Eine vorrangige Sicherstellung ist gegeben, wenn die Schülerin oder der Schüler ein digitales Endgerät von der Schule bereits ausgeliehen hat oder dieses zeitnah ausleihen kann. 

Daher wird bei der Geltendmachung eines solchen Bedarfs eine Bestätigung der Schule über die Notwendigkeit eines digitalen Endgeräts zur häuslichen Teilnahme am Schulunterricht und über eine nicht vorhandene Ausleihmöglichkeit benötigt.

Zum Nachweis beim zuständigen Leistungsträger bitten wir den beiliegenden Vordruck, durch die Schule, auszufüllen zu lassen und der Schülerin oder dem Schüler auszuhändigen.

  • Anfrage zum Vorgehen des Jobcenter MZ-BI – Anspruch auf digitale Endgeräte für das Homeschooling
    • In Rheinland-Pfalz wurden die Schulen durch das Bildungsministerium, mittels des beigefügten Schreibens, über die Weisung der Bundesagentur zur Beschaffung digitaler Endgeräte informiert. Des Weiteren wurde der in der Anlage beigefügte Vordruck den Schulen zur Verfügung gestellt. Dies soll das Verfahren  bei der Beantragung von digitalen Endgeräten verkürzen und unnötige Kontakte vermeiden. Unsere Mitarbeiter wurden informiert, dass die Vordrucke bei den Schulen bereits vorliegen und die Antragsteller die Bescheinigung direkt bei den Schulen einholen können.
    • Die Weisung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gilt bei Anspruch auf Grundsicherung nach SGB II falls für Distanzunterricht benötigte Geräte nicht gestellt werden. Die Höhe des Mehrbedarfs soll im Einzelfall auf der Grundlage der schulischen Vorgaben ermittelt werden und sollte im Regelfall den Gesamtbetrag von 350,00 EUR je Schülerin oder Schüler für alle benötigten Endgeräte (z. B. Tablet/PC jeweils mit Zubehör, z. B. Drucker, Erstbeschaffung von Druckerpatronen) nicht übersteigen. Dabei ist der auf einen Drucker entfallende Anschaffungspreis auf alle zur Bedarfsgemeinschaft gehörenden Schülerinnen und Schüler nach Köpfen aufzuteilen. Gegebenenfalls kann ein Mehrbedarf auch nur zur Beschaffung eines Druckers anerkannt werden (die Regionaldirektion der BA Rheinland-Pfalz/Saarland hat 80,- € für einen Drucker –nebst Zubehör- grundsätzlich für auskömmlich beziffert).